Circio hat sich Luft bis zum Ende des Jahrzehnts verschafft. Nach Abschluss einer Privatplatzierung und einer überzeichneten Bezugsrechtsemission steht das norwegische Biotech-Unternehmen auf einem soliden Kapitalfundament — und kann seine Forschungspipeline nun ohne unmittelbaren Refinanzierungsdruck vorantreiben.
Kapitalerhöhung registriert, Anreize angepasst
Die jüngste Kapitalmaßnahme ist nun offiziell im Handelsregister eingetragen. Circio hat 23,1 Millionen neue Aktien zu einem Ausgabepreis von 10,80 norwegischen Kronen ausgegeben und damit brutto rund 250 Millionen Kronen eingenommen. Das Gesamtkapital verteilt sich nach der Transaktion auf knapp 238 Millionen Aktien.
Mit der Kapitalerhöhung geht eine technische Anpassung der Mitarbeitervergütung einher. Damit Aktienoptionen und Restricted Share Units (RSUs) durch die Verwässerung nicht an Wert verlieren, hat der Vorstand die Konditionen nachjustiert: Boardmitglieder erhielten laut Pflichtmitteilung vom 16. April insgesamt 3.069 zusätzliche RSUs, der Ausübungspreis von 3,7 Millionen ausstehenden Optionen wurde um 0,0581 Kronen je Option gesenkt. Die Anzahl der Optionen bleibt unverändert.
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circVec 4.0 als technologischer Kern
Im gerade veröffentlichten Jahresbericht für 2025 rückt das Management die proprietäre circVec-Plattform in den Mittelpunkt. Die neueste Generation circVec 4.0 soll die Genexpression in Augengewebe im Vergleich zu herkömmlichen Systemen um das 50-Fache steigern — ein Wert, den das Unternehmen als Beleg für seine Vorreiterstellung in der zirkulären RNA-Technologie wertet.
Präklinische Programme laufen derzeit in drei Bereichen: Herzerkrankungen, Erkrankungen des zentralen Nervensystems und Ophthalmologie — jeweils auf Basis von AAV-Gentherapieansätzen. Circio setzt darauf, seinen frühen Markteintritt in der circulären RNA zu nutzen, um Machbarkeitsstudien und Partnerschaften mit großen Pharmaunternehmen zu akquirieren.
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Planungshorizont bis 2030
Der gesicherte Finanzierungsrahmen erlaubt nun einen Planungshorizont von vier bis fünf Jahren. Das Unternehmen will in dieser Zeit die circVec-Plattform in verschiedenen therapeutischen Kontexten validieren und über Lizenzvereinbarungen nicht-verwässerndes Kapital generieren.
Die Hauptversammlung ist für Mai 2026 angesetzt. Dort werden der Jahresbericht und der angepasste Vergütungsbericht zur Abstimmung vorgelegt. Parallel bereitet Circio Präsentationen auf internationalen Wissenschaftskonferenzen vor, bei denen neue Daten zur Stabilität und Wirksamkeit seiner RNA-Konstrukte erwartet werden.
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