Der Getränkeabfüller Coca-Cola HBC hat heute seine Geschäftszahlen für 2025 vorgelegt – und liefert ab. Das Ergebnis vor Steuern kletterte auf 1,31 Milliarden Euro, nachdem es 2024 noch bei 1,13 Milliarden Euro gelegen hatte. Der Nettogewinn legte um 14,6 Prozent auf 940,4 Millionen Euro zu. Das vergleichbare EBIT stieg um 13,8 Prozent auf 1,36 Milliarden Euro, während die entsprechende Marge um 60 Basispunkte auf 11,7 Prozent zulegte.
Die Umsatzerlöse wuchsen um 7,9 Prozent auf 11,61 Milliarden Euro. Organisch betrug das Wachstum 8,1 Prozent – und das über alle Segmente hinweg. Das Absatzvolumen erhöhte sich um 2,8 Prozent auf 3 Milliarden Verkaufseinheiten. Treiber waren vor allem die Kategorien Sparkling und Energy, die das Unternehmen als strategische Prioritäten definiert hat.
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Dividende steigt deutlich
Der Verwaltungsrat schlägt eine Dividende von 1,20 Euro je Aktie vor – ein Anstieg um 17 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Sollten die Aktionäre zustimmen, wird die Ausschüttung noch 2026 erfolgen. An der Londoner Börse reagierte die Aktie prompt: Der Kurs sprang um 4,3 Prozent auf 4.459,81 Pence nach oben.
CEO Zoran Bogdanovic zeigt sich zuversichtlich: Trotz eines voraussichtlich schwierigen makroökonomischen und geopolitischen Umfelds erwartet das Unternehmen für 2026 ein organisches Umsatzwachstum im mittelfristigen Zielkorridor von 6 bis 7 Prozent. Beim organischen Betriebsergebnis rechnet Coca-Cola HBC mit einem Plus von 7 bis 10 Prozent. Analysten hatten im Schnitt mit 9,4 Prozent gerechnet.
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Schweiz schwächelt leicht
In der Schweiz verlief das Geschäft etwas verhaltener. Das Absatzvolumen sank um 0,7 Prozent auf 68,2 Millionen Verkaufseinheiten, nach 68,7 Millionen im Jahr zuvor. Eine Verkaufseinheit entspricht etwa 5,7 Litern Getränk. Allerdings entwickelte sich das Segment Energy-Getränke dort besonders dynamisch und konnte die Schwäche in anderen Bereichen teilweise ausgleichen.
Coca-Cola HBC verweist auf sein Portfolio, das rund um die Uhr verfügbar ist, und auf maßgeschneiderte Fähigkeiten in den verschiedenen Märkten. Das Unternehmen beliefert europäische und afrikanische Regionen mit Marken wie Coca-Cola, Sprite und Fanta. Die Kombination aus Volumenwachstum, Preisanpassungen und verbesserter Produktmischung sorgte dafür, dass der Nettoerlös je Verkaufseinheit organisch um 5,1 Prozent zulegte.
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