Die Commerzbank steht vor ihrem Quartalsbericht, und Goldman Sachs hat seine Erwartungen leicht nach unten korrigiert. Das neue Kursziel liegt nun bei 35,10 Euro statt zuvor 35,50 Euro. Analyst Chris Hallam behält dennoch sein „Neutral“-Rating bei und sieht für 2026 weiteres Ertragswachstum am Horizont.
Die Anpassung erfolgt auf Basis aktualisierter Schätzungen im Vorfeld der anstehenden Quartalszahlen. Hallam rechnet damit, dass die Frankfurter Bank für das kommende Jahr Zinseinkünfte von mehr als 8,5 Milliarden Euro in Aussicht stellen wird. Das wäre ein deutliches Signal für die Ertragskraft des Instituts in einem weiterhin attraktiven Zinsumfeld.
Kurs trotzt der Herabstufung
Bemerkenswert: Trotz der Kurszielreduktion durch Goldman Sachs zeigte sich die Aktie am Montag mit einem Plus von 2,8 Prozent äußerst widerstandsfähig. Der Titel schob sich damit an die Spitze des DAX und ließ selbst die Deutsche Bank mit nur 1,4 Prozent Zuwachs deutlich hinter sich.
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Diese Kursentwicklung kommt aus charttechnischer Sicht genau zum richtigen Zeitpunkt. In rund zwei Wochen stehen die Quartalszahlen an, und die Marktteilnehmer positionieren sich offenbar bereits im Vorfeld. Die Notierung zeigt damit Stärke und deutet auf ein gewisses Vertrauen der Anleger hin, dass die Bank solide Ergebnisse liefern wird.
Fokus auf den Quartalsbericht
Die kommenden Wochen dürften entscheidend sein. Die Investoren werden genau analysieren, ob die Commerzbank ihre Zinserträge weiter steigern konnte und wie das Management die Perspektiven für 2026 einschätzt. Die von Goldman Sachs prognostizierten Zinseinkünfte von über 8,5 Milliarden Euro wären ein klares Zeichen, dass die Bank vom anhaltend hohen Zinsniveau profitiert.
Der aktuelle Kurs notiert mit 35,24 Euro nahe am neuen Kursziel von Goldman Sachs. Ob die Aktie nach dem Quartalsbericht weiteres Aufwärtspotenzial entfalten kann, hängt maßgeblich davon ab, ob die Ertragszahlen die Erwartungen erfüllen oder sogar übertreffen können.
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