Die Commerzbank sammelt frisches Geld am Kapitalmarkt ein und baut ihre Eigenständigkeit aus. Das Frankfurter Institut platziert erfolgreich neue Pfandbriefe. Parallel dazu positioniert sich das Management klar gegen die italienische UniCredit.
Frisches Geld am Anleihemarkt
Die Bank bringt einen Öffentlichen Pfandbrief über 500 Millionen Euro auf den Markt. Das Papier bietet einen jährlichen Kupon von 2,875 Prozent. Die Laufzeit endet im April 2029. Moody’s vergibt dafür das Höchstrating Aaa. Das belegt die solide Bonität des Instituts.
Bereits Mitte April sicherte sich die Commerzbank über einen Hypothekenpfandbrief weitere Mittel. Diese Emission spülte rund 1,25 Milliarden Euro in die Kassen. Die Anleihe hat eine Laufzeit von sechs Jahren.
Klare Absage an UniCredit
Im Hintergrund schwelt der Übernahmepoker weiter. Finanzvorstand Carsten Schmitt lehnt die Avancen der UniCredit strikt ab. Eine Übernahme würde die Unterstützung der heimischen Wirtschaft gefährden. Einen Mehrwert für Investoren sieht der Manager aktuell nicht.
Analysten teilen diese abwartende Haltung. Die DZ Bank stuft die Aktie auf „Halten“ ein. Das Kursziel liegt bei 34 Euro. Die Experten bewerten das Angebot der Italiener als wenig attraktiv für die bisherigen Aktionäre.
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An der Börse honorieren Käufer die harte Haltung des Vorstands. Die Aktie notiert bei gut 35 Euro und bewegt sich in einem stabilen Aufwärtstrend. Der Kurs hat kürzlich alle wichtigen gleitenden Durchschnitte nach oben durchbrochen.
Dividende im Fokus
Im Mai stehen nun wichtige Termine an. Den Auftakt machen die Zahlen für das erste Quartal am 8. Mai.
Am 20. Mai stimmt das Aktionärstreffen in Wiesbaden über die Gewinnausschüttung ab. Der Vorstand plant eine deutliche Erhöhung der Dividende auf 1,10 Euro je Aktie. Das entspricht einer Gesamtsumme von fast 1,2 Milliarden Euro.
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