Die US-Banken liefern starke Zahlen, und Europas Finanzsektor atmet auf. Auch die Commerzbank profitiert von diesem Rückenwind. Nach der abgelehnten Milliardenofferte von UniCredit rückt nun die eigene Ertragskraft in den Mittelpunkt.
Starke Vorlagen aus den USA
Der Startschuss der US-Berichtssaison gab den Takt vor. Branchenriesen wie Citigroup und JPMorgan Chase übertrafen die Erwartungen der Analysten deutlich. Citigroup meldete einen starken Umsatz von über 24 Milliarden US-Dollar. JPMorgan glänzte mit einem Anstieg des Nettoeinkommens um 13 Prozent. Das sorgte für branchenweiten Optimismus. Die Commerzbank-Papiere kletterten am Dienstag auf einen Schlusskurs von 35,24 Euro. Damit verzeichnet die Aktie auf Sicht von 30 Tagen ein starkes Plus von fast neun Prozent. Der Kurs nähert sich langsam wieder dem 52-Wochen-Hoch von 37,75 Euro an.
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Rückenwind durch Makrodaten
Nicht nur die Bankenzahlen stützten den Kurs. Der DAX zeigte sich allgemein freundlich. Eine leichte Entspannung an den Energiemärkten beruhigte die Investoren. Hinzu kamen aktuelle US-Erzeugerpreise für den März. Diese fielen moderater aus als befürchtet. Das dämpft akute Inflationssorgen und lässt auf geldpolitischen Spielraum hoffen. Davon profitieren zinssensitive Bankaktien traditionell stark.
Eigener Weg nach UniCredit-Absage
Abseits der globalen Makrodaten bestimmt die eigene Strategie den Kurs. Anfang April lehnte das Management das 35 Milliarden Euro schwere Übernahmeangebot von UniCredit formell ab. Der Fokus liegt nun voll auf dem eigenständigen Wachstum. Das Ziel: Die Bank will ihre Finanzziele für das Jahr 2026 spürbar anheben. Ein konkretes Update dazu präsentiert der Vorstand am 8. Mai zusammen mit den neuen Quartalszahlen.
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Charttechnik und Dividende
Technisch präsentiert sich die Aktie äußerst robust. Der Kurs notiert komfortabel über wichtigen Signallinien. Mit einem Abstand von über sechs Prozent zum 200-Tage-Durchschnitt bei 33,20 Euro bleibt der langfristige Aufwärtstrend intakt. Auch die 50-Tage-Linie bei 32,99 Euro bietet aktuell eine solide Unterstützung.
Aktionäre blicken jetzt auf die Hauptversammlung im Mai. Dort stimmt das Gremium über eine Dividende von 1,10 Euro je Aktie ab. Diese Ausschüttung gehört zu einem umfassenden Kapitalrückführungsprogramm in Höhe von 2,7 Milliarden Euro für das abgelaufene Geschäftsjahr.
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