Friedenshoffnungen sind für Rüstungsaktien Gift. Spekulationen über eine mögliche Waffenruhe in der Ukraine haben die Aktie von Czechoslovak Group (CSG) in den vergangenen Wochen auf Talfahrt geschickt — der Kurs liegt inzwischen fast 45 Prozent unter dem Jahreshoch.
Auslöser war eine Stimmungsverschiebung an den Märkten. Öffentliche Äußerungen hochrangiger Politiker nährten die Erwartung, dass eine Einigung früher kommen könnte als gedacht. Das löste einen sektorweiten Abverkauf aus. Rheinmetall und BAE Systems traf es ähnlich hart.
Kurs nahe Jahrestief
CSG notiert aktuell bei 18,74 Euro — nur knapp über dem 52-Wochen-Tief von 18,56 Euro. Seit dem IPO-Hoch von 33,81 Euro im Januar 2026 hat die Aktie fast die Hälfte ihres Wertes verloren. Seit Jahresbeginn beträgt das Minus in Prag rund 25 Prozent.
Das ist bemerkenswert, weil das Unternehmen fundamental stark dasteht. Im Geschäftsjahr 2025 kletterten die Konzernumsätze auf 6,7 Milliarden Euro — ein Plus von fast 72 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
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Expansion trotz Gegenwind
CSG setzt seine Wachstumsstrategie unbeirrt fort. Ende März übernahm das Unternehmen den polnischen Kabelbaumhersteller DOMAR MS, um die regionale Produktion zu stärken. Parallel dazu startete CSG eine Industriepartnerschaft mit der Polska Grupa Zbrojeniowa. Gemeinsam wollen beide Seiten modulare Systeme auf Tatra-Fahrgestellen für Exportmärkte anbieten.
In der Slowakei läuft das Gemeinschaftsunternehmen ZVS Holding auf einem stabilen Fundament. Ein mehrjähriger Rahmenvertrag mit dem Verteidigungsministerium sichert langfristige Einnahmen.
Die Frage ist, ob diese strategischen Schritte ausreichen, um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen — solange geopolitische Entspannung als Risiko gilt, nicht als Chance. Am 19. Mai legt CSG die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Dann wird sich zeigen, wie belastbar das Wachstum aus dem Rekordjahr tatsächlich ist.
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