CSG: 2,5 Milliarden Dollar für Luftabwehr

Trotz Rekordumsatz und vollem Auftragsbuch leidet die CSG-Aktie unter einem Abwärtstrend. Analysten sehen deutliches Kurspotenzial.

CSG Aktie
Kurz & knapp:
  • Auftragsbestand von 15 Milliarden Euro
  • Umsatzsprung auf 6,7 Milliarden Euro
  • Aktie notiert unter Emissionspreis
  • Analysten sehen Kurspotenzial von 68 Prozent

Volle Auftragsbücher, schwache Kurse. Bei der Czechoslovak Group (CSG) klaffen operatives Geschäft und Börsenbewertung derzeit weit auseinander. Während der Rüstungskonzern lukrative Verträge in Asien und Europa einsammelt, kämpft das Papier an der Börse mit einem hartnäckigen Abwärtstrend.

Milliardenaufträge füllen die Kassen

Ein frischer Großauftrag aus Asien unterstreicht die Marktposition des Unternehmens. CSG liefert Luftverteidigungssysteme im Wert von 2,5 Milliarden US-Dollar. Parallel dazu sicherten sich die Tschechen kürzlich zwei umfangreiche europäische Bestellungen für reichweitenstarke Artilleriegeschosse.

Die Nachfrage nach NATO-Standardmunition treibt das Geschäft massiv an. Mittlerweile summieren sich die fest zugesagten Bestellungen auf 15 Milliarden Euro. Das Management baut die Produktionskapazitäten systematisch aus, um die prall gefüllte Projektpipeline abzuarbeiten.

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Sprung beim operativen Gewinn

Diese Dynamik schlägt sich deutlich in der Bilanz nieder. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kletterte der Umsatz um 72 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Das operative Ergebnis (EBITDA) erreichte im selben Zeitraum 1,78 Milliarden Euro.

Für das laufende Jahr 2026 rechnet der Vorstand mit weiterem Wachstum. Die Erlöse sollen auf bis zu 7,6 Milliarden Euro steigen. Treiber dieser Entwicklung ist primär die Rüstungssparte mit ihrem Fokus auf margenstarke Munition.

Analysten sehen massives Aufholpotenzial

An der Amsterdamer Börse spiegelt sich dieser Optimismus kaum wider. Zwar legte die Aktie am Donnerstag um gut vier Prozent auf 21,14 Euro zu und löste sich damit vom gestrigen 52-Wochen-Tief. Auf Monatssicht steht indes ein Minus von rund 25 Prozent auf der Kurstafel.

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Damit notiert der Titel spürbar unter dem Ausgabepreis von 25 Euro vom Januar. Marktbeobachter begründen die hohe Volatilität unter anderem mit dem geringen Streubesitz von lediglich rund 15 Prozent.

Große Investmentbanken wie JPMorgan und Deutsche Bank halten an ihren Kaufempfehlungen fest. Das durchschnittliche Kursziel der Experten liegt bei 35,40 Euro. Sie verweisen auf die starken Margen und die zentrale Rolle von CSG in den europäischen Verteidigungslieferketten.

Die Diskrepanz zwischen operativer Stärke und schwachem Aktienkurs bietet eine klare Ausgangslage. Mit einer Marktkapitalisierung von 21 Milliarden Euro und einem massiven Auftragsbestand ist das fundamentale Fundament gegossen. Gelingt der zügige Ausbau der Fabriken, dürfte das operative Wachstum den geringen Streubesitz als dominierenden Kursfaktor mittelfristig ablösen.

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