CSG: 2,5 Milliarden USD Luftverteidigungsverträge

Trotz operativer Expansion und Milliardenverträgen fällt die CSG-Aktie auf ein Rekordtief. Der erste Quartalsbericht nach dem Börsengang soll nun Klarheit bringen.

CSG Aktie
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs erreicht neues Allzeittief
  • Milliardenschwere Aufträge aus Südostasien
  • Expansion durch Zukauf in Österreich
  • Erster Quartalsbericht nach Börsengang erwartet

Die Auftragsbücher füllen sich mit Milliardenverträgen, das europäische Produktionsnetzwerk wächst rasant. Auf dem Parkett der Euronext Amsterdam zeichnet sich bei der CSG N.V. ein völlig anderes Bild ab. Seit dem Börsengang im Januar kennt das Papier fast nur eine Richtung: abwärts.

Am Dienstag markierte der Kurs bei 19,31 Euro ein neues Tief. Allein in den vergangenen 30 Tagen verlor der Wert rund 16 Prozent. Vom bisherigen Höchststand bei knapp 34 Euro hat sich die Aktie damit weit entfernt. Der Abstand zur 50-Tage-Linie verdeutlicht den anhaltenden Verkaufsdruck.

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Diskrepanz zwischen Geschäft und Börsenwert

Operativ liefert der Rüstungskonzern verlässliche Wachstumsraten. Nach einem starken Vorjahr peilt das Management für das laufende Geschäftsjahr einen Umsatz von bis zu 7,6 Milliarden Euro an. Die bereinigte operative Marge soll dabei ein Niveau von rund 25 Prozent erreichen.

Parallel dazu treibt CSG die internationale Expansion voran. Die Tochtergesellschaft Excalibur International sicherte sich kürzlich Lieferverträge für Luftverteidigungssysteme in Südostasien im Wert von fast 2,5 Milliarden US-Dollar. In Europa erwarb der Konzern im April einen Anteil von 49 Prozent an Hirtenberger Defence Systems. Diese Transaktion öffnet den österreichischen Markt und erweitert das Portfolio um Mörsermunition.

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Der erste Härtetest steht an

Flankiert wird dieser Kurs durch ein neues Rahmenabkommen mit der polnischen PGZ zur Entwicklung von Triebwerken für unbemannte Systeme. Strategisch positioniert sich das Unternehmen für weiteres Wachstum. Mittelfristig plant der Vorstand mit organischen Zuwächsen im mittleren Zehnerprozentbereich.

Am 20. Mai legt CSG die Zahlen für das erste Quartal vor. Dieser Bericht liefert den ersten detaillierten Einblick in die Finanzlage seit dem IPO. Da die Kosten für den Börsengang erst nach dem Jahreswechsel anfielen, belasten sie das anstehende Quartalsergebnis. Halten die operativen Margen dieser Belastung stand, liefert das Management ein handfestes Argument gegen den aktuellen Abwärtstrend.

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