Im Januar feierte die Czechoslovak Group (CSG) noch den weltweit größten Rüstungs-Börsengang. Jetzt kämpft das Unternehmen gegen einen massiven Kurssturz. Der Leerverkäufer Hunterbrook Capital attackiert das Geschäftsmodell. Die Folge: ein Rekordeinbruch der Aktie.
Hunterbrook bezweifelt die Produktionszahlen des Munitionsherstellers. Der Vorwurf wiegt schwer. CSG soll laut dem Bericht primär alte Munition aufkaufen und instand setzen. Eigene Neuproduktionen fallen angeblich deutlich geringer aus als gedacht. Der Leerverkäufer schätzt die Fertigung auf maximal 280.000 Schuss. Das ist weit entfernt von der halben Million aus dem Börsenprospekt.
Anleger reagierten panisch. Der Aktienkurs brach am Montag auf ein Rekordtief von 15,73 Euro ein. Innerhalb eines Monats verlor das Papier fast 32 Prozent an Wert. Mittlerweile hat sich der Kurs bei 17,45 Euro etwas stabilisiert.
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Detaillierte Gegenwehr
CSG wehrt sich vehement gegen die Vorwürfe. Das Management veröffentlichte rasch detaillierte Stellungnahmen. Hunterbrook habe Fakten selektiv zitiert und das dezentrale Produktionsnetzwerk falsch verstanden. Die eigene Fertigungskapazität liege bei rund 630.000 Schuss. Im kommenden Jahr soll dieser Wert um ein Fünftel steigen.
Auch finanzielle Ungereimtheiten weist der Konzern zurück. Eine offene Forderung in dreistelliger Millionenhöhe wurde im ersten Quartal vollständig beglichen. Dies entspricht exakt dem Zeitplan des Börsengangs.
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Die Wall Street stellt sich hinter den Rüstungskonzern. Alle neun abdeckenden Analysten raten weiterhin zum Kauf. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 35,40 Euro. Morgan Stanley bewertet den Abverkauf als rein stimmungsgetrieben. Die Experten verweisen auf solide Bonitätsnoten von Moody’s und Fitch. Fundamental habe sich nichts geändert.
Fokus auf den Quartalsbericht
Am 20. Mai legt CSG die Zahlen für das erste Quartal vor. Es ist der erste Bericht seit dem Börsengang. Investoren fordern nun klare Antworten. Das Management muss konkrete Daten zu Produktion, Auftragsumwandlung und Cashflow liefern. Hält die starke Nachfrage an und stimmen die Produktionszahlen, könnte das Vertrauen in den Rüstungswert zurückkehren.
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