Der europäische Rüstungskonzern CSG N.V. hat am gestrigen Donnerstag seinen ersten Jahresbericht seit dem Börsengang im Januar vorgelegt. Während die Papiere in den vergangenen Wochen an Wert verloren haben, liefert das operative Geschäft nun handfeste Argumente für Optimisten. Ein massiv gewachsener Auftragsbestand und deutliche Umsatzsteigerungen untermauern die langfristigen Wachstumspläne des Unternehmens.
Sprung bei Umsatz und Gewinn
Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2025 kletterte der Umsatz um knapp 72 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Treiber dieser Entwicklung waren eine anhaltend hohe Nachfrage im Bereich Verteidigungssysteme sowie die erfolgreiche Integration der Kinetic Group. Auch beim operativen Ergebnis (EBIT) verzeichnete der Konzern einen kräftigen Sprung auf 1,6 Milliarden Euro. Damit übertraf das Management die eigenen Prognosen aus der Zeit des Börsengangs spürbar.
Besonders bemerkenswert ist der Blick auf die Auftragsbücher, die dem Unternehmen eine weitreichende Planungssicherheit geben. Der feste Auftragsbestand summierte sich zuletzt auf 15 Milliarden Euro, während die weitere Pipeline sogar 27 Milliarden Euro umfasst. Zu den jüngsten Erfolgen zählen ein Rahmenvertrag mit dem slowakischen Verteidigungsministerium über bis zu 58 Milliarden Euro für Munition sowie ein Großauftrag für taktische Fahrzeuge aus Südostasien. Um diese Volumina effizient abzuarbeiten, hat CSG seine Struktur gestrafft und konzentriert sich nun auf die Kernbereiche Verteidigungssysteme und Munition.
Analysten bleiben trotz Kursrutsch optimistisch
An der Börse spiegelte sich die operative Stärke zuletzt nur bedingt wider. Mit einem gestrigen Schlusskurs von 25,97 Euro notiert das Papier nach einem Rückgang von 13 Prozent auf Monatssicht nur noch knapp über seinem 52-Wochen-Tief. Analysten lassen sich von dieser Schwächephase allerdings nicht beirren. Alle acht Experten, die den Titel abdecken, raten zum Kauf und sehen das durchschnittliche Kursziel bei 36,83 Euro.
Für das laufende Jahr bestätigte das Management seine Ziele und peilt einen Umsatz zwischen 7,4 und 7,6 Milliarden Euro an. Die operative Marge soll dabei stabil bei 24 bis 25 Prozent liegen. Die nächsten konkreten Einblicke in die Geschäftsentwicklung erhalten Investoren am 20. Mai 2026, wenn der Konzern die Zahlen für das erste Quartal präsentiert.
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