Starkes Umsatzwachstum, ein wachsender Auftragsbestand und ein verbessertes Kreditprofil — CSG hat das Geschäftsjahr 2025 mit bemerkenswerten Zahlen abgeschlossen. Trotzdem notiert die Aktie weit unter den Kurszielen der Analysten. Alle acht abdeckenden Analysten empfehlen den Kauf — keiner rät zum Verkauf.
Zahlen, die für sich sprechen
Ende März veröffentlichte CSG die geprüften Jahreszahlen für 2025. Der Konzern steigerte seinen Umsatz um 71,7 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro. Das bereinigte operative EBIT kletterte um 60,7 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro, bei einer operativen Marge von 24,1 Prozent. Der Nettogewinn aus fortgeführten Aktivitäten legte um 35,5 Prozent auf 872 Millionen Euro zu. Management und Analysten werteten das Jahr als starken Beleg dafür, dass das Unternehmen die beim Börsengang gesetzten Ziele erreicht oder übertroffen hat.
Für 2026 peilt CSG einen Gesamtumsatz zwischen 7,4 und 7,6 Milliarden Euro an.
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Auftragsbestand und Kreditqualität als Rückenwind
Der Auftragsbestand wuchs bis Jahresende um 36 Prozent auf 15 Milliarden Euro. Hinzu kommt eine Verhandlungspipeline von 27 Milliarden Euro — eine solide Grundlage für mehrjährige Umsatzsichtbarkeit. Den größten Anteil am Backlog hält das Munitionsgeschäft (M&L Ammunition) mit 45 Prozent, gefolgt von Land Systems mit 40 Prozent.
Auch die Bonität verbesserte sich: Moody’s hob CSGs besicherte Seniorverbindlichkeiten im Februar 2026 von Ba1 auf Baa3 an — von spekulativ auf Investment-Grade. Fitch bestätigte das Rating bei BBB- mit stabilem Ausblick. Begründet wurde die Aufwertung unter anderem mit einer vereinfachten Kapitalstruktur und einer konservativeren Finanzstrategie.
Im März unterzeichnete CSG zudem ein Rahmenkooperationsabkommen mit der polnischen Rüstungsgruppe Polska Grupa Zbrojeniowa. Geplant sind gemeinsame Entwicklungs- und Produktionsprojekte, darunter Antriebe für unbemannte Systeme und Raketen sowie moderne Landplattformen.
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Analysten bullisch, Techniker skeptisch
Kepler Capital bekräftigte innerhalb der vergangenen 24 Stunden seine Kaufempfehlung. Berenberg Bank folgte am 1. April, Kepler hatte zuvor bereits am 27. März und am 11. März positiv votiert. Das durchschnittliche 12-Monats-Kursziel der acht abdeckenden Analysten liegt bei 35,83 Euro, der Street-Konsens sogar bei 38,33 Euro — rund 49 Prozent über dem aktuellen Kurs von 24,94 Euro.
Auf der technischen Seite sieht das Bild anders aus: Tagesindikatoren signalisieren derzeit ein klares Verkaufssignal. Diese Diskrepanz zwischen fundamentalem Potenzial und technischem Momentum dürfte die schleppende Kurserholung seit dem Allzeithoch von 35,50 Euro im Januar erklären.
Mit der Q1-2026-Berichterstattung im Mai und einem weiteren Zahlenwerk im Juni stehen in Kürze die nächsten Bewährungsproben an — Gelegenheiten, bei denen sich zeigen wird, ob die operative Stärke auch wieder im Kurs ankommt.
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