Danaher liefert zum Auftakt des Jahres 2026 ein zweigeteiltes Bild. Während das Bioprocessing-Geschäft nach einer langen Durststrecke wieder anzieht, bremsen die Flaute in China und die Kosten der anstehenden Masimo-Übernahme die Stimmung. Die Aktie markierte am Freitag bei 151,40 Euro ein neues Jahrestief und verlor seit Januar rund 23 Prozent an Wert.
Der bereinigte Gewinn je Aktie lag im ersten Quartal mit 2,06 US-Dollar über den Erwartungen von 1,94 US-Dollar. Beim Umsatz blieb der Konzern mit 5,95 Milliarden US-Dollar jedoch knapp hinter der Marke von sechs Milliarden zurück. Besonders der Bereich Biotechnologie stach mit einem Plus von sieben Prozent hervor.
Erholung im Bioprocessing, Druck in der Diagnostik
Ein deutliches Signal lieferte die Nachfrage nach Bioprocessing-Equipment, deren Aufträge um 30 Prozent zulegten. Dies markiert das erste positive Wachstum in dieser Kategorie seit zwei Jahren. Indes kämpft die Diagnostik-Sparte mit einem Rückgang von vier Prozent, was das Management vor allem auf das schwierige Marktumfeld in China zurückführt.
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Um die geplante Übernahme von Masimo zu finanzieren, begab Danaher jüngst Euro-Anleihen im Volumen von knapp drei Milliarden Euro. Die Papiere haben Laufzeiten zwischen 2028 und 2038. Der freie Cashflow belief sich im Berichtsquartal auf 1,1 Milliarden US-Dollar, was eine weiterhin solide Innenfinanzierung unterstreicht.
Analysten senken den Daumen
Die Reaktion der Analysten fiel verhalten aus. Wall Street Zen stufte das Papier von „Buy“ auf „Hold“ herab und verwies auf eine millionenschwere Aktionärsabfindung sowie steigende Leerverkaufsquoten. Mehrere Bankhäuser, darunter Goldman Sachs und JPMorgan, revidierten ihre Kursziele nach unten.
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Marktbeobachter werten die aktuelle Phase als Übergangsjahr, in dem die Integration neuer Zukäufe die Bilanz belastet. Dennoch halten viele Experten an einer moderaten Kaufempfehlung fest. Sie setzen darauf, dass die Erholung im Bioprocessing die Schwäche in der Diagnostik mittelfristig kompensieren kann.
Für das Gesamtjahr 2026 hält der Vorstand an seiner Prognose fest. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll in einer Spanne von 8,35 bis 8,55 US-Dollar liegen. Die Quartalsdividende wurde im gleichen Schritt auf 0,40 US-Dollar je Aktie angehoben.
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