Der französische Lebensmittelkonzern erlebt einen schwarzen Mittwoch. Die Aktie rauschte um knapp 12 Prozent in die Tiefe und markierte bei 65 Euro den tiefsten Stand seit Anfang 2025. Was ist passiert?
Die Anleger reagierten geschockt auf gleich zwei Hiobsbotschaften. In Singapur ordneten die Behörden einen Rückruf von Kindernahrung wegen Cereulid-Belastungen an – betroffen ist unter anderem die Danone-Marke Dumex. Eine offizielle Stellungnahme des Konzerns? Fehlanzeige. Das Schweigen aus Paris verstärkte die Nervosität an den Märkten zusätzlich.
China-Geschäft im freien Fall?
Doch damit nicht genug. Die Bank of America senkte ihr Kursziel auf 69 Euro und belässt die Einstufung bei „Underperform“. Der Grund: Die Geburtenrate in China ist auf ein Rekordtief gefallen. Analyst Antoine Prevot spricht drastisch von einer „Baby-Dämmerung“ und prognostiziert für das Babynahrungs-Geschäft in China zwischen 2026 und 2028 einen durchschnittlichen Rückgang von 5 Prozent pro Jahr.
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Die Brisanz dieser Entwicklung ist kaum zu überschätzen. Immerhin steuert das China-Geschäft satte 18 Prozent zum operativen Gewinn des Gesamtkonzerns bei. Ein anhaltender Schrumpfungsprozess in diesem Segment würde das Wachstumsprofil des Konzerns massiv belasten.
Belastung für den CAC 40
Der Kurseinbruch bei Danone drückte auch auf den französischen Leitindex CAC 40, der am Mittwochvormittag um 0,21 Prozent auf 8.046 Punkte nachgab. Danone gehörte damit zu den größten Verlierern im Index. Die ohnehin angespannte Marktstimmung – ausgelöst durch die jüngsten Zolldrohungen von US-Präsident Donald Trump gegen französische Weine und Champagner – verschärfte sich durch den Absturz des Lebensmittelkonzerns weiter.
Kann sich die Aktie wieder fangen? Derzeit spricht wenig dafür. Solange keine klärende Stellungnahme zum Rückruf in Singapur erfolgt und die strukturellen Probleme im China-Geschäft ungelöst bleiben, dürfte der Abwärtsdruck anhalten. Die Bären haben momentan klar das Zepter in der Hand.
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