Die Aktie von Dassault Systemes steht heute unter massivem Druck. Nach enttäuschenden Quartalszahlen sackt der Titel vorbörslich um über 16 Prozent auf 18,80 Euro ab – das wäre der tiefste Stand seit Anfang 2018. Analyst Charles Brennan von Jefferies findet klare Worte: „Kein Silberstreif am Horizon.“
Wachstum im Schlussquartal enttäuscht deutlich
Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 liegen klar unter den Erwartungen. Der französische Softwareentwickler meldete für die drei Monate bis Ende Dezember einen Umsatzrückgang von 4,1 Prozent auf 1,68 Milliarden Euro. Analysten hatten mit 1,75 Milliarden Euro gerechnet. Besonders ernüchternd: Das Wachstum im Schlussquartal lag bei nur einem Prozent – deutlich unter der Konsensschätzung.
Beim Gewinn je Aktie verfehlte Dassault Systemes die Prognosen ebenfalls. Der bereinigte Gewinn pro Aktie stagnierte bei 0,40 Euro, während Analysten mit 0,416 Euro gerechnet hatten. Für das Gesamtjahr 2025 blieb der Umsatz bei 6,23 Milliarden Euro stabil, der Gewinn je Aktie verharrte bei 0,90 Euro.
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Schwache Prognose schürt Zweifel
Die Wachstumsprognose für 2026 lässt Investoren skeptisch zurück. Dassault Systemes erwartet einen Umsatzanstieg von lediglich drei bis fünf Prozent. Die operative Marge soll um 40 bis 80 Basispunkte steigen, der Gewinn je Aktie um drei bis sechs Prozent wachsen. Für einen Technologiewert sind das bescheidene Aussichten.
Jefferies-Analyst Brennan stellt eine unangenehme Frage: Wie sollen deutliche Veränderungen möglich werden in Zeiten eines sich beschleunigenden Wandels? Das Unternehmen verweist zwar auf „neue Wachstums- und Profitabilitätshebel“ durch KI-Angebote und die Umstellung auf ein Cloud-basiertes Geschäftsmodell. Doch konkrete Erfolge bleiben bislang aus.
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Automotive-Schwäche belastet
Als Hauptbelastung nennt das Management die anhaltende Schwäche im europäischen Automobilsektor. Dassault Systemes entwickelt digitale Tools für Produktdesign in der Industrie-, Automobil- und Luftfahrtbranche. Starkes Wachstum in Amerika und Asien konnte die europäischen Probleme nur teilweise ausgleichen.
Die Aktie hat bereits im laufenden Jahr knapp sechs Prozent verloren und war vergangene Woche auf ein Tief seit März 2020 bei unter 22 Euro gefallen. Mit dem heutigen vorbörslichen Einbruch droht nun der Rückfall auf das Niveau von Anfang 2018. Brennan rechnet mit weiteren Kursverlusten.
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