DAX: 25.000 Punkte fest im Visier

Der deutsche Leitindex zeigt sich erholt und nähert sich der psychologisch wichtigen 25.000er-Marke. Die Erwartung späterer Zinssenkungen in den USA belastete zuvor.

DAX Aktie
Kurz & knapp:
  • Erholung nach Rücksetzer durch US-Daten
  • Markt erwartet Fed-Zinssenkung erst im Juli
  • Entscheidende Charthürde bei 25.100 Punkten
  • Asiatische Börsen zeigen uneinheitliches Bild

Der deutsche Leitindex zeigt sich zum Donnerstag erholt und nimmt Anlauf auf die psychologisch wichtige Marke. Nach dem Rücksetzer vom Mittwoch taxiert der Broker IG den DAX rund zweieinhalb Stunden vor Handelsbeginn 0,4 Prozent höher auf 24.966 Punkte. Damit hält sich der Index hartnäckig in Reichweite der 25.000er-Schwelle.

Am Mittwoch hatte der DAX noch 0,5 Prozent auf 24.856 Punkte nachgegeben. Auslöser waren US-Arbeitsmarktdaten, die zunächst für positive Impulse sorgten, diese aber nicht halten konnten. Der enorm starke Stellenaufbau außerhalb der Landwirtschaft zeichnet zwar ein robustes Bild der amerikanischen Wirtschaft. Doch genau das verzögert die nächste Zinssenkung der Fed.

Juli statt Juni

Laut Commerzbank-Experten rechnet der Markt nun erst im Juli mit einem Zinsschritt – nicht mehr im Juni. Die Erwartung verschobener Lockerungen ließ die Renditen am Anleihemarkt deutlich anziehen. Interessant: Nach europäischem Handelsschluss beruhigte sich das Geschehen wieder, weitere Verluste blieben aus.

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Die US-Börsen selbst zeigten sich gespalten. Der Dow Jones gab minimal um 0,13 Prozent auf 50.121 Punkte nach, während der Nasdaq 100 um 0,29 Prozent auf 25.201 Punkte zulegte. Old Economy hatte die Nase vorn – Caterpillar, Verizon und Coca-Cola verbuchten kräftige Gewinne, während Tech-Werte wie IBM und Salesforce deutlich verloren.

Charthürde bei 25.100 Punkten

Für den DAX bleibt das gut eine Woche alte Zwischenhoch knapp unter 25.100 Punkten die entscheidende Charthürde. Ein nachhaltiger Ausbruch darüber würde den Weg zum Allzeithoch bei 25.508 Punkten freimachen, das der Index am 13. Januar markiert hatte.

Die Vorgaben aus Asien fielen am Donnerstagmorgen uneinheitlich aus. Der japanische Nikkei 225 notierte knapp im Plus, während der chinesische CSI-300 um 0,1 Prozent zulegte. Der Hang-Seng-Index in Hongkong gab hingegen 0,8 Prozent nach – Techwerte schwächelten, während Standardwerte gefragt blieben.

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