Der DAX startet verhalten in die neue Woche. Zum Handelsauftakt am Montagmorgen taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex rund 0,2 Prozent höher auf 24.955 Punkte. Damit rückt die psychologisch wichtige Schwelle von 25.000 Punkten erneut in Reichweite – doch ob der Index diesmal den Sprung schafft, bleibt offen.
Ausbruch gescheitert
Bereits am vergangenen Donnerstag hatte der DAX einen Anlauf genommen und war bis auf 25.239 Punkte geklettert. Damit kam der Index seinem Rekord von 25.507 Punkten, der am 13. Januar 2026 markiert wurde, bedrohlich nahe. Doch der erhoffte Ausbruch über die 25.000er-Charthürde blieb aus. Am Freitag verteidigte der DAX immerhin seine 21-Tage-Linie und schloss bei 24.915 Punkten – ein Plus von 0,3 Prozent.
Die Wochenbilanz fällt trotzdem durchwachsen aus. Während der DAX sich vergleichsweise stabil zeigte, verloren die US-Indizes deutlicher an Boden. Der Dow Jones büßte 1,2 Prozent ein, S&P 500 und Nasdaq 100 gaben jeweils 1,4 Prozent nach. Verantwortlich für die Zurückhaltung sind vor allem anhaltende Sorgen um die disruptive Wirkung neuer KI-Modelle.
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KI-Angst belastet weiter
JPMorgan-Stratege Mislav Matejka warnt besonders vor Risiken in den Sektoren Software, Dienstleistungen und Medien – Branchen, die von der „KI-Kannibalisierung“ betroffen sein könnten. Diese Unsicherheit dürfte den Markt auch in den kommenden Tagen begleiten.
Impulse aus Übersee dürften am Montag ausbleiben. In den USA bleiben die Börsen wegen des Presidents‘ Day geschlossen, auch der Nasdaq 100 wird feiertagsbedingt nicht berechnet. Zudem haben mehrere asiatische Märkte, darunter Shanghai und Seoul, aufgrund des chinesischen Neujahrsfestes geschlossen. Die Umsätze dürften entsprechend dünn ausfallen.
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Von konjunktureller Seite steht am Vormittag lediglich die Industrieproduktion der Eurozone für Dezember auf der Agenda. Analysten erwarten hier einen Rückgang um 1,5 Prozent gegenüber dem Vormonat. Erst am Freitag werden wieder wichtigere Daten aus den USA und Europa erwartet, die neue Impulse liefern könnten.
Ob der DAX die 25.000er-Marke diesmal nachhaltig überwinden kann, wird sich zeigen. Bis dahin bleibt der Markt in der Warteschleife.
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