Der DAX hat am Mittwoch endlich geschafft, woran er wochenlang gescheitert war: Der Sprung über die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten gelang mit Schwung. Mit einem Plus von 1,1 Prozent schloss der Leitindex bei 25.278 Punkten – und damit auf dem höchsten Stand seit Mitte Januar. Das Allzeithoch bei 25.507 Punkten rückt damit in greifbare Nähe.
Die Euphorie des Vortages verflog allerdings schnell. Am Donnerstag deutet sich zur Eröffnung ein leichter Rücksetzer an. Der X-DAX signalisierte rund eine Stunde vor Handelsstart ein Minus von 0,3 Prozent auf 25.196 Punkte. Die DAX-Futures notierten im frühen Handel bei 25.250 Punkten, nachdem sie mit 25.262 Punkten gestartet waren.
Fed bremst die Stimmung
Verantwortlich für die verhaltene Stimmung ist die US-Notenbank. Das Protokoll der jüngsten Fed-Sitzung offenbarte eine zunehmend restriktive Haltung. Die Notenbanker betonten darin die Risiken einer zu hohen Inflation – eine klare Absage an die Hoffnungen auf baldige Zinssenkungen. Die zuletzt vorgelegten inflationären Tendenzen haben das Stimmungsbild der US-Währungshüter offenbar stärker beeinflusst als der politische Druck aus Washington.
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Die wichtigsten US-Indizes zeigten sich am Mittwoch zwar erholt, konnten ihr Niveau zum europäischen Handelsende aber nicht halten. Technologieaktien führten das Gewinnerfeld an, gestützt durch gute Quartalszahlen wie die von Rio Tinto. Die Angst vor grundlegenden Veränderungen in vielen Sektoren weicht bei Investoren wieder der Zuversicht auf daraus entstehende Chancen.
Impulse aus den USA erwartet
Der heutige Nachmittag könnte zahlreiche Impulse bringen. Mit den wöchentlichen Erstanträgen auf Arbeitslosenunterstützung, dem Philadelphia Fed Index, Lagerbestandsdaten und US-Immobilienzahlen steht ein dichtes Programm an. Investoren werden versuchen, daraus die künftige Konjunkturentwicklung und die nächsten Schritte der Federal Reserve abzuleiten.
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Aus technischer Sicht ist heute eine Handelsspanne zwischen 24.950 und 25.300 Punkten wahrscheinlich. Der DAX muss nun versuchen, das Territorium oberhalb der psychologischen 25.000-Punkte-Marke zu verteidigen. Mit dem gestrigen Ausbruch wurden neue Kursziele aktiviert – zumindest im Tageschart ist ein klarer Erfolg erkennbar.
Belastung durch schwache Einzelwerte
Belastend wirken heute einzelne Schwergewichte. Die Airbus-Aktie rutschte im vorbörslichen Handel um mehr als 4 Prozent ab. Der Flugzeugbauer hatte zwar seine Prognose für 2025 erfüllt und eine höhere Dividende angekündigt, doch der Ausblick für das laufende Jahr enttäuschte die Erwartungen deutlich.
In die Berichtssaison kommt wieder Dynamik. Mit den Quartalszahlen von Renault und Airbus rücken heute weitere Schwergewichte in den Fokus – und dürften auch auf die Gesamtmärkte einwirken.
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