Der deutsche Leitindex macht es spannend: Auch am heutigen Mittwoch versucht sich der DAX erneut an der psychologisch wichtigen 25.000-Punkte-Marke. Der Broker IG taxierte den Index rund zweieinhalb Stunden vor Xetra-Start 0,1 Prozent höher auf 25.013 Zähler. Bereits am Dienstag war das Barometer bis auf 25.075 Punkte geklettert, um dann doch wieder unter die runde Schwelle zu rutschen.
Die Hürde bleibt hartnäckig. Der Schlusskurs vom Dienstag lag bei 24.987,85 Punkten – ein Minus von 0,11 Prozent. Das nächste Zwischenhoch aus der Vorwoche wartet bei knapp 25.100 Zählern. Zum Rekord vom 13. Januar, als der DAX bei 25.507,79 Punkten ein Allzeithoch markierte, fehlt allerdings noch ein gutes Stück.
Keine Hilfe aus Übersee
Von den US-Börsen kommt wenig Rückenwind. Zwar erreichte der Dow Jones Industrial am Dienstagabend bei 50.512 Punkten erneut eine Bestmarke, doch von den Tagesgewinnen blieb am Ende kaum etwas übrig. Der Index schloss lediglich 0,10 Prozent fester bei 50.188,14 Zählern. S&P 500 und Nasdaq 100 scheuten sich vor einem Vorstoß auf ihre Rekordstände und gaben 0,33 beziehungsweise 0,56 Prozent ab.
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Verantwortlich für die Zurückhaltung waren Kommentare aus der US-Notenbank Fed. Beth Hammack, Präsidentin der Federal Reserve Bank of Cleveland, dämpfte Zinssenkungshoffnungen deutlich. Die Zinsen könnten für längere Zeit unverändert bleiben, so Hammack. Zunächst müssten die Auswirkungen der jüngsten Zinssenkungen bewertet und die weitere Wirtschaftsentwicklung beobachtet werden.
Alle Augen auf den Arbeitsmarkt
Die Anleger warten gespannt auf den US-Arbeitsmarktbericht, der am Mittwochnachmittag veröffentlicht wird. Von den Daten erhoffen sie sich Rückschlüsse auf die weitere Geldpolitik der Fed. Ein robuster Arbeitsmarkt könnte die Notenbank in ihrer abwartenden Haltung bestärken – ein schwacher Bericht hingegen die Hoffnung auf baldige Zinssenkungen nähren.
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An den asiatischen Börsen zeigte sich am Mittwochmorgen ein gemischtes Bild. Während der CSI-300-Index der chinesischen Festlandbörsen leicht im Minus notierte, legte der Hang-Seng-Index in Hongkong moderat zu. In Australien verzeichneten die Märkte deutlichere Gewinne. Der japanische Nikkei 225 hatte am Vortag mit einem Plus von 2,28 Prozent bei 57.650,54 Punkten geschlossen und dabei erneut ein neues Allzeithoch erreicht. Am heutigen Mittwoch bleibt die Börse in Tokio feiertagsbedingt geschlossen.
Die Ölpreise legten im Mittwochshandel zu. Brent wird bei 69,24 Dollar gehandelt, WTI kostet 64,43 Dollar je Barrel. Der Euro legte am Morgen zum Dollar zu und notiert bei 1,1914.
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