Der deutsche Leitindex zeigt sich am Donnerstag unentschlossen und schloss nahezu unverändert bei 24.852,69 Punkten. Zwischenzeitlich hatte die Siemens-Aktie dem Index Auftrieb gegeben und ihn kurz über die psychologisch wichtige Marke von 25.000 Punkten katapultiert. Doch die Euphorie hielt nicht lange an – die US-Technologiewerte drückten am Nachmittag auf die Stimmung.
Die Futures deuten am frühen Freitagmorgen auf einen freundlichen Start hin. Der aktuelle Kontrakt notiert gegen 06.02 Uhr bei 24.994,0 Punkten, ein Plus von 55 Punkten gegenüber dem Vortagesschluss.
Siemens lockt, Tech-Titel schrecken
Ein höher gestecktes Gewinnziel für das Geschäftsjahr 2025/26 hatte die Siemens-Aktie zeitweise um fast 8 Prozent auf knapp 276 Euro nach oben getrieben. Damit löste der Industrie- und Technologiekonzern für einige Stunden sogar SAP als wertvollstes DAX-Unternehmen ab. Doch die Begeisterung bröckelte im späten Handel deutlich ab – am Ende stand nur ein Plus von 0,3 Prozent.
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Verantwortlich für den Stimmungsumschwung waren schwache Vorgaben aus den USA. Der Dow Jones drehte nach freundlichem Start ins Minus und verlor 1,0 Prozent. Der technologielastige Nasdaq 100 sackte sogar um 1,6 Prozent ab. Enttäuschende Zahlen des Netzwerkausrüsters Cisco drückten auf die Technologieaktien – der Margendruck überschattete die KI-Erfolge des Unternehmens.
Heidelberg Materials im Sturzflug
Zu den größten Verlierern im DAX zählten Heidelberg Materials mit einem Minus von 11 Prozent. Bundeskanzler Friedrich Merz hatte beim Gipfeltreffen der energieintensiven Industrien in Antwerpen eine mögliche Lockerung von Klimaschutzvorschriften signalisiert. Ein Aufweichen der EU-Pläne würde ausgerechnet den Zementhersteller besonders belasten – das Unternehmen hat Milliarden in eine branchenführende Position bei der Dekarbonisierung investiert.
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Mercedes-Benz gab um 1,5 Prozent nach. Der Premium-Autobauer hatte ein schwaches Schlussquartal vorgelegt und vorsichtige Ziele für das neue Geschäftsjahr ausgegeben. Dagegen legte die Deutsche Telekom um 6,1 Prozent zu – mehrere Analysten hoben die starken Zahlen und Ziele der US-Tochter T-Mobile positiv hervor.
Am Freitag richten sich die Blicke nun auf die US-Inflationsdaten. Nach dem überraschend starken Arbeitsmarktbericht am Mittwoch könnten die Zahlen weiteren Aufschluss über den geldpolitischen Spielraum der Fed geben.
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