Der DAX kommt zum Wochenausklang nicht vom Fleck. Am Freitagmittag notiert der Leitindex bei 24.796 Punkten – ein Minus von 0,2 Prozent. Die psychologisch wichtige 25.000er-Marke bleibt damit weiter außer Reichweite, nachdem mehrere Anläufe im Wochenverlauf gescheitert waren.
Dabei hatte der Handel zunächst freundlich begonnen. Zwischenzeitlich kletterte der Index auf fast 24.900 Punkte, bevor die Kauflaune wieder verpuffte. Anleger halten sich vor dem Wochenende bewusst zurück – zu groß ist die Unsicherheit vor den US-Inflationsdaten am Nachmittag.
KI-Angst belastet weiter
Die Verunsicherung rund um disruptive Effekte Künstlicher Intelligenz hinterlässt Spuren. Nicht nur Software-Titel stehen unter Druck, auch Banken, Finanzdienstleister und Logistikwerte werden in Mitleidenschaft gezogen. Marktbeobachter Andreas Lipkow von CMC Markets bringt es auf den Punkt: „Investoren verkaufen derzeit lieber zuerst und fragen danach, ob die Branche davon überhaupt betroffen sein wird.“
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Die Volatilität ist zurück an den Märkten. Das treibt Anleger in sichere Häfen wie Anleihen und sorgt für zusätzlichen Verkaufsdruck bei Aktien. Auch die zehnjährige Bundesanleihe profitiert – die Rendite sank auf 2,77 Prozent.
Siemens belastet, MTU glänzt
Auf Einzeltitelebene dominieren heute die Verlierer. Siemens steht mit minus 3,9 Prozent am Ende der DAX-Rangliste – allerdings erfolgt heute die Dividendenauszahlung, was den Kurs technisch belastet. Dahinter folgen Brenntag, Deutsche Bank und RWE mit Verlusten von jeweils mehr als 2,4 Prozent.
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Am oberen Ende zeigt sich MTU Aero Engines mit einem Plus von 3,5 Prozent als stärkster Wert. Der Triebwerkbauer profitiert von starken Zahlen des französischen Partners Safran. Auch die Deutsche Börse legt 2,8 Prozent zu, Rheinmetall und Merck folgen mit Gewinnen von mehr als 2 Prozent.
Trotz der Tagesverluste steuert der DAX auf ein Wochenplus von rund 0,5 Prozent zu. Aus charttechnischer Sicht bleibt die 25.000-Punkte-Marke der entscheidende Widerstand. Erst ein nachhaltiger Durchbruch darüber würde den Weg zum Allzeithoch bei 25.508 Punkten frei machen. Die US-Verbraucherpreise am Nachmittag könnten die Weichen stellen.
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