Der deutsche Leitindex zeigt sich zur Wochenmitte mit wenig Bewegung. Vorbörslich taxieren Händler den DAX nur marginal schwächer bei rund 24.870 Punkten. Die Nervosität der vergangenen Tage mit teils deutlichen Ausschlägen legt sich allmählich. Doch kann der Index jetzt nachhaltig über den gleitenden Durchschnitt der letzten 20 Börsentage klettern?
Am Dienstag hatte der DAX nach einer dreitägigen Konsolidierung am GD 50 eine neue Aufwärtswelle eingeleitet. Mit einem Gap-Up am 3. Februar stieg der Index temporär über den GD 20, der aktuell bei rund 25.100 Punkten notiert. Doch zum Handelsende fiel der Index wieder zurück – die entscheidende Hürde konnte nicht nachhaltig überwunden werden.
Bullen sammeln Kraft
Sollte der DAX in den kommenden Tagen den Kursanstieg über den GD 20 forcieren, könnte auch dieser Indikator ein Kaufsignal liefern. Derzeit weisen bereits der GD 50, der GD 200 sowie die Slow Stochastik trendbestätigende Kaufsignale aus. Nur der GD 20 liefert momentan noch ein Verkaufssignal.
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Das Tageshoch vom 3. Februar bei 25.100 Punkten markiert den ersten Widerstand. Wird diese Barriere durchbrochen, könnten Anschlusskäufe bis zum Tageshoch vom 16. Januar bei 25.350 Punkten folgen. Darüber hinaus wäre der Weg zum oberen Bollinger-Band und zum Allzeithoch vom 13. Januar bei 25.508 Punkten frei.
Stabilisierung hält an
Die scharfe Korrektur bei Gold und Silber hatte in der Vorwoche auch die Aktienmärkte belastet. Doch beide Edelmetalle erholen sich weiter, was stabilisierend wirkt. Zudem bleibt der übergeordnete Aufwärtstrend intakt: Nach der Korrekturbewegung am 29. Januar konnte sich der DAX am unteren Bollinger-Band und am GD 50 stabilisieren.
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Statistisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit nach einem Gap-Up bei 55 Prozent, dass der Index in den nächsten 10 Handelstagen um 3 Prozent zulegt. Allerdings besteht auch ein Risiko von 40 Prozent für einen Kursrückgang von 3 Prozent.
Gefahrenzone bleibt definiert
Das Tagestief vom 3. Februar bei 24.701 Punkten markiert die erste Unterstützung. Fällt der DAX unter dieses Niveau, könnten Folgeverluste bis zum GD 50 und dem Tagestief vom 2. Februar bei 24.353 Punkten drohen. Ein nachhaltiger Abverkauf unter diese Supportzone würde ein Verkaufssignal auslösen.
Impulse erwarten Anleger heute durch Einkaufsmanagerindizes aus Deutschland und den USA sowie nach US-Börsenschluss durch die Quartalszahlen der Google-Mutter Alphabet. Der schwache Tech-Sektor in den USA zeigt bislang kaum Wirkung auf den deutschen Gesamtmarkt.
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