DAX: Zwischen Trump-Angst und Rekordjagd

Der deutsche Leitindex kämpft um die 25.000-Punkte-Marke, während stabile Mittelständler und schwächelnde US-Tech-Werte die Börsenlage prägen.

DAX Aktie
Kurz & knapp:
  • DAX bleibt unterhalb der 25.000er Marke
  • Deutsche Hidden Champions zeigen Resilienz
  • US-Tech-Riesen als Unsicherheitsfaktor
  • Geopolitische Risiken belasten Anlegervertrauen

Die deutschen Leitbörsen befinden sich in einer paradoxen Situation. Während die Wall Street mit neuen Allzeithochs kokettiert, kommt der DAX nicht recht vom Fleck. Die 25.000er Marke erwies sich zuletzt als hartnäckiger Widerstand – mehrfach scheiterten zaghafte Ausbruchsversuche. Am Freitag schloss der XDAX bei 24.914 Punkten nahezu unverändert, bei deutlich niedrigeren Umsätzen als an den volatilen Vortagen.

Die Gemengelage aus KI-Euphorie und geopolitischen Risiken sorgt für maximale Unsicherheit. Während in den USA einzelne Tech-Giganten die Indizes nach oben treiben, herrscht in Europa Verunsicherung. Ein Händler von Lang & Schwarz berichtete von leichtem Abgabedruck quer durch alle Branchen zum Wochenausklang.

Hidden Champions als Stabilisator

Trotz kühler Konjunktur und rauer Nachrichtenlage zeigt sich ein interessantes Bild: Deutschlands exportstarke Mittelständler halten sich erstaunlich stabil. Während US-Zölle, geopolitische Risiken und China-Schwäche bremsen, beweisen die sogenannten Hidden Champions Resilienz. Gerade in den Paradedisziplinen der deutschen Industrie – Maschinenbau, Spezialchemie und Automatisierung – läuft es besser als der Gesamtmarkt vermuten lässt.

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Diese Nischenweltmarktführer könnten 2026 für positive Überraschungen sorgen. Sie profitieren von ihrer technologischen Führungsposition und diversifizierten Absatzmärkten. Für den DAX bedeutet das: Die Unterstützung kommt weniger von den großen Namen, sondern zunehmend aus der zweiten Reihe.

Magnificent 7 als Risikofaktor

Die wahre Unsicherheit kommt jedoch von der anderen Seite des Atlantiks. Die US-Tech-Riesen, lange Zeit als nahezu unaufhaltsame Kurstreiber gefeiert, geraten ins Wanken. Zweifel an den Geschäftsmodellen großer Technologiekonzerne sorgen für nervöse Reaktionen an den Märkten. Martin Lück, Chefanlagestratege bei Franklin Templeton, sieht die mehrjährige Aktienrallye langsam an ihre Grenzen stoßen.

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Die zunehmende Unberechenbarkeit in der Politik verschärft die Lage zusätzlich. Geopolitische Entwicklungen, deren Ausgang kaum vorhersehbar ist, belasten das Anlegervertrauen. Für den DAX bedeutet das eine Zwickmühle: Einerseits profitiert er von stabilen deutschen Mittelständlern, andererseits ziehen schwächelnde US-Tech-Werte die gesamte Branche nach unten.

Die kommenden Wochen dürften zeigen, ob die 25.000er Marke nachhaltig überwunden werden kann – oder ob die Märkte in eine Phase erhöhter Volatilität eintreten.

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