Valour Inc., die ETP-Tochter von DeFi Technologies, hat Jacob Lindberg als Chief Revenue Officer verpflichtet. Der Schritt soll die Expansion im nordischen Raum und anderen europäischen Schlüsselmärkten vorantreiben — und markiert gleichzeitig einen Kurswechsel im Produktangebot.
Vom ETP-Anbieter zum institutionellen Plattformspieler
Lindberg bringt einschlägige Erfahrung mit: Als Gründer und CEO von Vinter, einem regulierten Indexanbieter, verantwortete er die Entwicklung von Indizes für Finanzprodukte an der London Stock Exchange, Nasdaq und der Deutschen Börse Xetra.
Seine Aufgabe bei Valour geht über klassische Vertriebsarbeit hinaus. Das Unternehmen plant den Aufbau institutioneller Produktstrukturen — darunter UCITS-Fonds, aktiv gemanagte Zertifikate (AMCs) und Hedgefonds-Strategien. Hintergrund ist die wachsende Nachfrage professioneller Investoren nach breit gestreuten und belastbaren Digital-Asset-Engagements. Im Geschäftsjahr 2025 verzeichnete Valour Nettomittelzuflüsse von rund 138,2 Millionen US-Dollar — ein Rekordwert.
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Regulatorische Baustellen bleiben bestehen
Die Personalie kommt zu einem heiklen Zeitpunkt. Heute, am 31. März 2026, läuft die Frist für die Einreichung des Jahresabschlusses 2025 ab. Das Problem: Ein ausstehender SOC-2-Typ-2-Bericht eines Drittanbieters blockiert den Abschluss des Jahresaudits. Sollte der Bericht nicht rechtzeitig vorliegen, will das Unternehmen bei der Ontario Securities Commission eine Management Cease Trade Order beantragen — eine Maßnahme, die Insidertransaktionen einschränkt, den allgemeinen Handel aber unberührt lässt.
Parallel läuft eine 180-tägige Frist, um die Mindestanforderungen der Nasdaq zu erfüllen. Seit dem 6. März 2026 gilt offiziell eine Kursdefizienzmeldung, nachdem die Aktie 30 aufeinanderfolgende Handelstage unter der Marke von 1,00 US-Dollar notierte. Der aktuelle Kurs von rund 0,46 Euro verdeutlicht, wie weit das Unternehmen noch von der Compliance-Grenze entfernt ist.
Die strategische Neuausrichtung mit Lindberg an Bord und die geplante Integration von Stillman Digital — übernommen Ende 2024 — zeigen, wohin die Reise gehen soll. Ob die regulatorischen Hürden das Tempo dieser Expansion bremsen, entscheidet sich in den kommenden Wochen.
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