Der japanische Autozulieferer Denso hat am 3. Februar 2026 seine Quartalszahlen vorgelegt – und die fallen ernüchternd aus. Während der Umsatz in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres (April bis Dezember 2025) um 3,9 Prozent auf 5.495,5 Milliarden Yen kletterte, brach der Gewinn regelrecht ein. Der Nettogewinn sank um 12,5 Prozent auf 273,7 Milliarden Yen. Das operative Ergebnis fiel sogar um 6,4 Prozent auf 375,9 Milliarden Yen.
Für Anleger noch bitterer: Denso kappte die Gewinnprognose für das Gesamtjahr drastisch. Statt der ursprünglich anvisierten 651 Milliarden Yen beim operativen Gewinn rechnet das Unternehmen nur noch mit 535 Milliarden Yen – ein Rückgang um satte 17,8 Prozent. CFO Yasushi Matsui machte in seiner Stellungnahme deutlich, woran das liegt: Steigende Materialkosten, die Belastung durch US-Importzölle, Rückstellungen für Qualitätsprobleme und hohe Ausgaben für Forschung und Entwicklung fressen die Margen auf.
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Zölle und Kosten drücken die Bilanz
Besonders die US-Zölle setzen dem weltweit zweitgrößten Autozulieferer zu. Obwohl Denso von einem schwächeren Yen profitiert und die Fahrzeugverkäufe in Nordamerika, Japan und Asien gestiegen sind, reicht das nicht aus, um die Kostensteigerungen zu kompensieren. In Nordamerika legte der Umsatz zwar um 8,0 Prozent auf 1.475,5 Milliarden Yen zu, doch der operative Gewinn wuchs nur marginal um 3,3 Prozent auf 74,9 Milliarden Yen.
In Japan, dem Heimatmarkt, zeigt sich das Dilemma besonders deutlich: Der Umsatz stieg um 3,3 Prozent auf 3.225,1 Milliarden Yen, während der operative Gewinn um 34,2 Prozent auf 117,0 Milliarden Yen einbrach. Europa hingegen überraschte positiv mit einem Gewinnsprung von 246,8 Prozent auf 17,0 Milliarden Yen – allerdings von niedrigem Niveau aus.
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Kann Denso die Trendwende schaffen?
Für das Gesamtjahr bis Ende März 2026 prognostiziert Denso einen Umsatz von 7.420,0 Milliarden Yen. Die Prognose basiert auf Wechselkursannahmen von 155 Yen pro US-Dollar und 180 Yen pro Euro für das vierte Quartal. Doch die zentrale Frage bleibt: Wie will der Toyota-Zulieferer die Kostenspirale durchbrechen?
Die Zahlen zeigen, dass selbst höhere Produktionsvolumen und Preisanpassungen nicht ausreichen, um gegen die steigenden Kosten anzukommen. Mit rund 158.000 Mitarbeitern weltweit und Investitionen von 8,6 Prozent des Umsatzes in Forschung und Entwicklung setzt Denso weiterhin auf Innovation. Ob das reicht, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, wird sich in den kommenden Monaten zeigen.
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