Die Deutsche Bank expandiert gleichzeitig in zwei strategisch gegensätzliche Richtungen — und beides mit Nachdruck. Ein Risikopartnerschaftsprogramm für afrikanische Frontier-Märkte und eine Rekord-Anleihe in China unterstreichen den Anspruch, wirklich globale Hausbank zu werden.
Afrika und China: Zwei Fronten, ein Ziel
Mitte März schloss British International Investment (BII), die britische Entwicklungsfinanzierungsinstitution, ihre erste Partnerschaft mit der Deutschen Bank. Das 150-Millionen-Dollar-Programm setzt auf einen Risikoverteilungsmechanismus, der lokale Banken in besonders schwer zugänglichen afrikanischen Märkten bei der Handelsfinanzierung unterstützen soll. Der Hintergrund: Die Handelsfinanzierungslücke auf dem Kontinent wird auf jährlich 100 Milliarden Dollar geschätzt — verfügbare Liquidität fließt tendenziell in größere, risikoärmere Volkswirtschaften, während Frontier-Märkte leer ausgehen.
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Anfang März hatte die Bank bereits am chinesischen Kapitalmarkt aufhorchen lassen. Die Emission eines sogenannten Panda-Bonds — also einer Anleihe in Renminbi, die in China platziert wird — war die größte Einzelemission, die je eine ausländische Bank an diesem Markt vorgenommen hat, und gleichzeitig die erste einer EU-Finanzinstitution in 2026. Gesamtorders von 8,66 Milliarden Renminbi zeigten das Interesse: Beide Tranchen waren deutlich überzeichnet.
Private Credit und der Blick auf 2026
Neben der geografischen Expansion wächst auch das Private-Credit-Portfolio — um rund sechs Prozent auf knapp 26 Milliarden Euro in 2025. Das Kreditengagement im Technologiesektor stieg dabei von 11,7 auf 15,8 Milliarden Euro. Die Bank betont, ihr Underwriting bleibe konservativ, räumt aber ein, dass indirekte Risiken durch vernetzte Portfolios entstehen könnten.
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Das operative Fundament für all das ist solide: 2025 erzielte die Deutsche Bank mit 9,7 Milliarden Euro Vorsteuergewinn den höchsten Wert ihrer Geschichte. Für 2026 peilt sie Erträge von rund 33 Milliarden Euro an — ein leichtes Plus gegenüber den 32,1 Milliarden Euro des Vorjahres.
Wie ernst der Markt diese Ambitionen nimmt, zeigt die Kursentwicklung: Mit einem Minus von gut 27 Prozent seit Jahresbeginn notiert die Aktie deutlich unter ihrem 52-Wochen-Hoch von 33,81 Euro. Konkrete Zahlen zur aktuellen Umsetzung liefert die Quartalspräsentation am 29. April 2026.
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