Die Deutsche Bank gerät heute in einem schwachen Marktumfeld unter Druck: Die Aktie fällt um 2,6%. Laut dpa-AFX belasten höhere Ölpreise sowie schwache Vorgaben aus den USA und Asien den deutschen Aktienmarkt. Das Papier notiert bei 30,23 €.

Medienberichten zufolge stehen auch die europäischen Börsen überwiegend unter Druck, begleitet von erneuten Verkäufen globaler Technologiewerte. Zugleich verarbeiten Anleger die Quartalsberichte europäischer Banken.

RBC erhöht das Kursziel

RBC hob am Mittwoch das Kursziel für die Deutsche Bank von 36 auf 40 Euro an. Das Analysehaus bestätigte nach den Quartalszahlen seine Einstufung „Outperform“. Weitere Analysten bestätigten Medienberichten zufolge am selben Tag ihre Bewertungen.

Jahresausblick und Quartalszahlen als Kontext

Für das Gesamtjahr 2026 stellte die Deutsche Bank laut Reuters einen Umsatz von mehr als 33 Mrd. Euro in Aussicht. Die Bank erklärte zudem, sie sei auf einem guten Weg, ihre Ziele für dieses Jahr zu erreichen.

Für das dritte Quartal 2026 meldete das Unternehmen einen Nachsteuergewinn von 1,9 Mrd. Euro. Der Vorsteuergewinn belief sich nach Angaben der Bank auf 2,6 Mrd. Euro.

Das verwässerte Ergebnis je Aktie betrug im Berichtsquartal 0,94 Euro. Für die ersten neun Monate 2026 bezifferte die Bank ihren Rekord-Nachsteuergewinn auf 5,9 Mrd. Euro.

Der den Aktionären zurechenbare Nettogewinn stieg laut Reuters im dritten Quartal auf 1,59 Mrd. Euro. Im Vorjahresquartal hatte diese Kennzahl bei 1,56 Mrd. Euro gelegen.

Gestern führte die Deutsche Bank eine Telefonkonferenz für Anleiheinvestoren zu den Ergebnissen des dritten Quartals durch.