Der 29. April rückt näher — und mit ihm die eigene Quartalsbilanz der Deutschen Bank. Bis dahin liefern die US-Berichtssaison und Makrodaten die entscheidenden Impulse für Bankaktien diesseits und jenseits des Atlantiks.
Goldman Sachs als Stimmungsbarometer
Am Montag öffnet Goldman Sachs die Bücher für das erste Quartal. Als Schwergewicht im globalen Investmentbanking gilt das Ergebnis als wichtiger Indikator — auch für die Deutsche Bank, die im Kapitalmarktgeschäft eine ihrer zentralen Ertragssäulen hat. Im Wochenverlauf folgen Bank of America und Morgan Stanley.
Parallel dazu stehen US-Einzelhandelsumsätze und Erzeugerpreisdaten auf dem Kalender. Letztere werden von Marktteilnehmern besonders aufmerksam verfolgt, weil sie Rückschlüsse auf die künftige Zinspolitik der Notenbanken erlauben — und damit unmittelbar auf die Zinsmarge europäischer Banken wirken.
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Hochstufung mit neuem Kursziel
Zuletzt passte ein Analyst seine Einschätzung an: Am 9. April wurde die Deutsche Bank von „Sell“ auf „Neutral“ hochgestuft. Begründung: die nach den Kursrücksetzern günstigere Bewertung sowie ein stabiler Ausblick auf den Zinsüberschuss in Europa. Das neue Kursziel liegt bei 29,00 Euro.
Die Aktie notiert derzeit knapp darunter, rund 18 Prozent unter ihrem Januarhoch von 33,81 Euro. Immerhin hat sie sich seit dem April-Tief bei 19,17 Euro deutlich erholt — ein Plus von 44 Prozent seither.
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Eigene Prognosen stimmen optimistisch
Bemerkenswert: Die Strategen der Deutschen Bank selbst zeigen sich für die laufende Berichtssaison zuversichtlich. In einer Studie vom 10. April prognostizieren sie kräftiges Gewinnwachstum für den breiten Markt, getrieben von Technologie und Energie. Für diversifizierte Großbanken erwartet das Haus stabile Trends im Kapitalmarktgeschäft und solide Asset-Qualität.
Ob das auch für das eigene Q1 gilt, zeigt sich am 29. April. Analysten rechnen für das Gesamtjahr mit einem Gewinn je Aktie von 3,34 Euro. Kurz danach, am 28. Mai, findet die Hauptversammlung statt — mit einem erwarteten Dividendenvorschlag von 1,00 Euro je Aktie, was einer spürbaren Steigerung gegenüber den Vorjahren entspräche.
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