Die Deutsche Bank erwirbt derzeit in hohem Tempo eigene Anteile. Obwohl das Management mit dem Milliardenprogramm Stärke demonstrieren will, reagiert der Markt unterkühlt. Geopolitische Risiken und ein verhaltener Ausblick für das Investmentbanking überschatten die ehrgeizigen Ausschüttungspläne.
Milliardenprogramm im Eiltempo
Allein in der vergangenen Woche kaufte das Institut über 6,2 Millionen eigene Papiere. Seit dem Start des eine Milliarde Euro schweren Programms Ende Februar summieren sich die Käufe auf rund 17,2 Millionen Stück. Das finanzielle Fundament dafür lieferte das abgelaufene Geschäftsjahr. Für 2025 verbuchte der Konzern mit 9,7 Milliarden Euro den höchsten Vorsteuergewinn der Unternehmensgeschichte. Darauf aufbauend peilt das Management ab 2026 eine Ausschüttungsquote von 60 Prozent an. Analysten kalkulieren entsprechend mit einer Dividende von 1,22 Euro je Anteilsschein, nachdem im Vorjahr noch 1,00 Euro ausgezahlt wurden.
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Warum der Markt zögert
Trotz dieser fundamentalen Stärke hat das Papier seit Jahresbeginn 25,30 Prozent an Wert verloren und notiert aktuell bei 25,07 Euro. Verantwortlich für die Zurückhaltung der Anleger sind neben der volatilen geopolitischen Lage vor allem operative Dämpfer. CEO Christian Sewing bremste kürzlich die Erwartungen für das laufende Quartal. Die Gesamterlöse der wichtigen Investmentbank dürften im Jahresvergleich lediglich stagnieren. Während das Beratungs- und Emissionsgeschäft anzieht, verzeichnet der Handel mit festverzinslichen Wertpapieren spürbare Rückgänge, was auf eine hohe Vergleichsbasis aus dem Vorjahreszeitraum trifft.
Das aktuelle Spannungsfeld aus Aktienrückkäufen und operativem Gegenwind verschiebt den Fokus der Anleger nun auf die kommende Berichtssaison. Am 29. April 2026 präsentiert der Vorstand die detaillierten Zahlen für das erste Quartal. Diese Bilanz liefert den nächsten konkreten Abgleich mit der bestätigten Jahresprognose, die Konzernerträge von rund 33 Milliarden Euro sowie eine Kosten-Ertrags-Quote unter 65 Prozent vorsieht.
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