Nach Jahren der digitalen Distanz holt die Deutsche Bank ihre Aktionäre wieder persönlich in den Saal. Am 28. Mai findet in Frankfurt die erste Präsenz-Hauptversammlung seit 2019 statt — ein bewusster Bruch mit dem Pandemie-Format, das viele Konzerne bis heute beibehalten haben.
Aufsichtsrat im Wandel
Aufsichtsratschef Alexander Wynaendts stellt sich zur Wiederwahl und soll nach seiner Bestätigung erneut den Vorsitz übernehmen. Gleichzeitig gibt es einen Wechsel im Kontrollgremium: Frank Witter legt sein Mandat aus persönlichen Gründen nieder. Als Nachfolger schlägt die Bank Carsten Knobel vor, den Vorstandsvorsitzenden der Henkel AG & Co. KGaA.
Ein weiteres Thema auf der Agenda ist die Vergütung der Aufsichtsräte. Die bisherigen Bezüge bezeichnet die Bank selbst als „nicht mehr wettbewerbsfähig“. Die Grundvergütung für Mitglieder soll von 300.000 auf 350.000 Euro steigen, der Vorsitz von 950.000 auf 1,15 Millionen Euro jährlich.
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Rückkäufe und Quartalszahlen
Parallel zur Hauptversammlungsvorbereitung läuft das Aktienrückkaufprogramm weiter. Allein in der Woche vom 30. März bis 2. April 2026 erwarb die Bank 1,836 Millionen eigene Aktien. Seit Programmstart am 26. Februar summiert sich das Volumen auf knapp 22,6 Millionen Aktien.
Noch vor der Hauptversammlung liefert die Deutsche Bank die Ergebnisse für das erste Quartal 2026. Im Vergleichsquartal des Vorjahres wies die Bank einen Gewinn je Aktie von 0,77 Euro aus — nach 0,64 Euro ein Jahr zuvor. Für das Gesamtjahr 2026 erwarten Analysten im Schnitt einen Gewinn je Aktie von 3,47 Euro, was einem Plus von rund 12 Prozent gegenüber 2025 entspräche.
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