Während der DAX unter dem Druck der jüngsten Trump-Zollankündigungen deutlich nachgibt, läuft die Deutsche-Börse-Aktie in die entgegengesetzte Richtung. Das Papier führt den Index an — und das ist kein Zufall.
Volatilität als Rückenwind
Das Geschäftsmodell profitiert direkt von turbulenten Märkten: Höhere Volatilität treibt Handelsvolumina und damit Umsätze auf den Handelsplattformen. Trumps Zollankündigung sorgt genau für jenen Marktlärm, der der Deutschen Börse nützt. Kein Wunder also, dass Anleger die Aktie in einem Umfeld des allgemeinen Abverkaufs gezielt aufstocken.
Zusätzlichen Schub liefert eine frische Kaufempfehlung von Jefferies. Damit gerät die Aktie gleich von zwei Seiten ins Rampenlicht — fundamental wie charttechnisch.
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Rechtlicher Gegenwind aus Luxemburg
Weniger erfreulich ist die Nachrichtenlage rund um die Banktochter Clearstream. Ein US-Gericht hat entschieden, dass Clearstream eingefrorene iranische Vermögenswerte in Höhe von mindestens 1,7 Milliarden Dollar herausgeben muss — Gelder, die auf einem Kundenkonto in Luxemburg verwahrt werden. Das Urteil betrifft die sogenannte Peterson-II-Klage von US-Bürgern gegen die iranische Notenbank.
Clearstream sieht darin nach eigener Einschätzung keine wesentliche Änderung der Risikolage und plant keine Rückstellungsbildung. Eine Berufung wird geprüft. Parallel läuft in Luxemburg noch ein weiteres Verfahren, das die Bank Markazi selbst 2018 angestrengt hat — dieses befindet sich noch in der ersten Instanz, und Clearstream hält die Klage für unbegründet.
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BlackRock justiert Beteiligung
Abseits des Tagesgeschehens meldete BlackRock zum 27. März eine leichte Anpassung seiner Beteiligung. Der Vermögensverwalter hält nun 7,64 Prozent an der Deutschen Börse — ein geringfügiger Rückgang gegenüber der vorherigen Meldung von 7,57 Prozent auf Gesamtebene, wobei sich die Stimmrechtsanteile durch Instrumente leicht verschoben haben. Eine Pflichtmitteilung, die keine strategische Neuausrichtung signalisiert, aber zeigt: BlackRock bleibt substanziell investiert.
Der heutige Tag fasst das Bild der Deutschen Börse treffend zusammen — ein Geschäftsmodell, das von Marktstress profitiert, während im Hintergrund juristische Auseinandersetzungen rund um Clearstream weiter köcheln.
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