Ein Minus von knapp 3,3 Prozent am vergangenen Freitag – für die Deutsche Pfandbriefbank reiht sich das nahtlos in eine Serie von Verlusten ein. 3,27 Euro kostet die Aktie jetzt. Das ist fast ein Viertel weniger als zu Jahresbeginn.
Kursverfall in allen Zeiträumen
Innerhalb der letzten sieben Tage büßte das Papier 10,89 Prozent ein. Seit Januar summiert sich der Rückgang auf 21,46 Prozent. Noch deutlicher fällt der Zwölfmonatsvergleich aus: minus 42,70 Prozent. Das 52-Wochen-Hoch bei 5,71 Euro liegt in weiter Ferne.
Charttechnisch notiert der Titel knapp unter seinem 50-Tage-Durchschnitt von 3,31 Euro. Das entspricht einer Abweichung von minus 1,12 Prozent. Der Abstand zum 200-Tage-Mittel von 4,03 Euro beträgt dagegen 18,82 Prozent – ein deutliches Signal für den längerfristigen Abwärtstrend. Der RSI von 42,4 signalisiert eine neutrale Verfassung, ohne Überverkauft-Signale.
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Anleihe als Gegengewicht
Während Aktienanleger leiden, bleibt die Nachfrage nach den Schuldtiteln der Pfandbriefbank stabil. Eine Unternehmensanleihe mit 3,125 Prozent Kupon und Laufzeit bis Juni 2030 notiert zuletzt bei 99,58 Prozent – ein Plus von 0,14 Prozent. Der Bond zählt zu den meistgesuchten Titeln auf Finanzportalen. Das unterstreicht: Am Rentenmarkt schätzen Investoren die Refinanzierungsqualität der Bank auch im volatilen Zinsumfeld.
Für die kommenden Tage fehlen unternehmenseigene Impulse. Entscheidend bleiben die Zinsentwicklung und die Dynamik am deutschen Immobilienmarkt. Ob sich der Aktienkurs stabilisieren kann, hängt maßgeblich davon ab, ob sich die Bedingungen für Immobilienfinanzierungen aufhellen – derzeit ist davon wenig zu sehen.
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