Das verlustreiche Abenteuer auf dem US-Gewerbeimmobilienmarkt hat tiefe Spuren bei der Deutschen Pfandbriefbank (pbb) hinterlassen. Nun ruft das Management für das laufende Jahr die Rückkehr in die Gewinnzone aus. Investoren reagieren auf die neuen Ziele für 2026 allerdings mit spürbarer Zurückhaltung.
Konkrete Vorgaben für das Kerngeschäft
Nach der radikalen Bilanzbereinigung und dem vollständigen US-Rückzug hat der Vorstand klare finanzielle Eckpfeiler für das laufende Geschäftsjahr definiert:
- Konzernergebnis vor Steuern (EBT): 30 bis 40 Millionen Euro
- Operative Erträge: 375 bis 425 Millionen Euro
- Gewerbliches Immobilienportfolio: 27 bis 28 Milliarden Euro
Damit rücken europäische Kernmärkte, insbesondere grüne Finanzierungen und Logistikimmobilien, wieder in den Mittelpunkt der Strategie. Flankiert wird dieser Umbau von einem personellen Wechsel an der Spitze des Kontrollgremiums. Jan Kupfer soll auf der Hauptversammlung am 21. Mai den Aufsichtsratsvorsitz von Dr. Louis Hagen übernehmen.
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Aktionäre brauchen einen langen Atem
Die Börse honoriert die Aufräumarbeiten bislang kaum. Mit einem Kurs von 2,92 Euro spiegelt das Papier die andauernde Unsicherheit wider. Allein seit Jahresbeginn verzeichnet der Titel einen Wertverlust von knapp 30 Prozent. Ein wesentlicher Grund für die Zurückhaltung ist die ausbleibende Dividende für das abgelaufene Geschäftsjahr 2025, da das Kapital für die Transformation benötigt wird. Zudem verlangt die Bank ihren Anteilseignern viel Geduld ab. Die anvisierte Eigenkapitalrendite von acht Prozent stellt das Management frühestens für das Jahr 2028 in Aussicht.
Der nächste Härtetest für die überarbeitete Strategie folgt am 12. Mai mit der Vorlage der Ergebnisse für das erste Quartal. Diese Zahlen müssen belegen, ob die operative Wende im Neugeschäft greift und die Kostenstruktur die angestrebte Rückkehr zur Profitabilität stützt.
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