Die Deutsche Pfandbriefbank geht mit einem Verlustjahr, gestrichener Dividende und Rating-Herabstufung in ihre Hauptversammlung am 21. Mai. Das Treffen mit den Aktionären findet virtuell statt — passend zu einer Bank, die gerade lieber keine große Bühne braucht.
Verlust, Dividendenausfall, gedämpfter Ausblick
2025 war ein hartes Jahr. Die pbb verbuchte einen Vorsteuerverlust von 250 Millionen Euro — nach einem Plus von 104 Millionen im Vorjahr. Der Rückzug aus dem US-Geschäft riss das große Loch. Eine Dividende gibt es dafür nicht.
Für 2026 peilt das Management ein Vorsteuerergebnis von 30 bis 40 Millionen Euro an. Das liegt unter dem Analystenkonsens. Operative Erträge sollen zwischen 375 und 425 Millionen Euro liegen, das Finanzierungsvolumen bei rund 27 bis 28 Milliarden Euro stabilisiert werden. Kein Wunder, dass der Kurs reagiert: Seit Jahresbeginn hat die Aktie knapp 23 Prozent verloren und notiert rund 45 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 5,84 Euro.
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Neues Gesicht an der Aufsichtsratsspitze
Auf der Hauptversammlung steht ein Führungswechsel an. Aufsichtsratschef Dr. Louis Hagen tritt ab. Als Nachfolger schlägt das Gremium Jan Kupfer vor. Der 62-Jährige bringt mehr als drei Jahrzehnte Erfahrung im internationalen Bankgeschäft mit. Ab 2018 saß er im Vorstand der HypoVereinsbank und verantwortete dort das Firmenkundengeschäft sowie das gewerbliche Immobiliengeschäft.
Kupfer soll die Bank neu ausrichten — europäische Kernmärkte, grüne Finanzierungen und Logistikimmobilien sollen stärker in den Mittelpunkt rücken.
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Zahlen vor der Versammlung
Neun Tage vor der Hauptversammlung, am 12. Mai, veröffentlicht die pbb ihre Quartalszahlen für Q1 2026. Diese Zahlen werden den Ton setzen. Fallen sie schwach aus, erhöht sich der Druck auf das Management beim Aktionärstreffen erheblich. Erschwerend wirkt die jüngste Rating-Herabstufung durch S&P, die die Refinanzierungskosten künftig belasten wird.
Die Aktie hat sich zuletzt leicht stabilisiert — in den vergangenen 30 Tagen legte sie rund 14 Prozent zu. Der Abstand zum 200-Tage-Durchschnitt von 4,40 Euro beträgt aber noch immer gut 27 Prozent. Wie belastbar diese Erholung ist, zeigt sich spätestens am 12. Mai.
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