Starke Kursgewinne, düstere Bilanzen. Die Aktie der Deutschen Pfandbriefbank beendete den Freitagshandel mit einem satten Plus von 6,48 Prozent auf 3,48 Euro. Dieser Kurssprung überdeckt die fundamentale Krise des Immobilienfinanzierers nur mühsam. Der Rückzug aus den USA reißt tiefe Löcher in die Kasse.
Rote Zahlen und Nullrunde
Das abgelaufene Geschäftsjahr endete in einem Desaster. Nach einem Gewinn im Vorjahr verbuchte die Bank für 2025 einen Nettoverlust von 284 Millionen Euro. Hohe Sonderkosten für den Ausstieg aus dem US-Immobilienmarkt belasteten das Ergebnis massiv. Die Konsequenz: Aktionäre gehen leer aus. Die Dividende entfällt zum zweiten Mal in Folge.
Für das laufende Jahr dämpft das Management die Erwartungen drastisch. Der Vorstand rechnet lediglich mit einem Vorsteuergewinn von maximal 40 Millionen Euro. Analysten hatten zuvor fast das Vierfache erwartet. Um sich unabhängiger von volatilen Kapitalmärkten zu machen, ändert die Bank ihre Strategie. Mit der Marke „pbb direkt“ wirbt das Institut nun verstärkt um Einlagen von Privatkunden.
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Blick auf die Technik
Trotz des Aufschwungs auf Wochensicht bleibt das übergeordnete Bild trüb. Auf Jahressicht verlor das Papier rund 36 Prozent an Wert. Der Abstand zur 200-Tage-Linie beträgt immer noch über 20 Prozent.
Ein technisches Detail fällt jedoch auf. Der Relative-Stärke-Index notiert aktuell bei extrem niedrigen 18,7 Punkten. Das signalisiert eine stark überverkaufte Situation am Markt.
Klarheit im Mai
Im kommenden Monat stehen zwei wichtige Termine an. Am 12. Mai präsentiert die Bank ihre Zahlen für das erste Quartal. Diese Daten werden belegen, wie stark das europäische Neugeschäft den US-Ausstieg kompensiert. Wenig später, am 21. Mai, folgt die virtuelle Hauptversammlung. Dort steht die Wahl von Jan Kupfer als neuem Aufsichtsratsvorsitzenden auf der Agenda.
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