Die Deutsche Pfandbriefbank (pbb) arrangiert eine Fremdkapitalfinanzierung von 214 Millionen Euro für acht Logistikimmobilien in Tschechien und Polen. Partner ist die Société Générale. Das Geschäft zeigt, wo die Bank trotz eines schwierigen Jahres weiter aktiv ist.
Acht Objekte, 370.000 Quadratmeter
Das finanzierte Portfolio gehört EQT Real Estate und umfasst moderne Lager- und Logistikflächen mit direktem Anschluss an Autobahnen und Schnellstraßen. Alle Objekte sind vollständig vermietet — an einen diversifizierten Mietermix — und erfüllen nach Angaben der Bank positive ESG-Kriterien. Die Lage in Polen und Tschechien ist dabei kein Zufall: Beide Märkte gelten als Kernregionen für Logistikimmobilien in Mittelosteuropa.
Gewerbeimmobilien als strategischer Anker
Die pbb positioniert sich seit Jahren als Spezialfinanzierer für gewerbliche Immobilien in Europa. Solche Syndizierungen mit Partnern wie der Société Générale erlauben es, größere Tickets zu stemmen und das Klumpenrisiko zu begrenzen. Logistikimmobilien gelten dabei als vergleichsweise stabiles Segment — vollvermietete Portfolios mit bonitätsstarkem Mietermix sind in der Gewerbeimmobilienfinanzierung begehrt.
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An der Börse spiegelt sich diese operative Aktivität bislang kaum wider. Die Aktie notiert bei 3,22 Euro und liegt damit rund 23 Prozent unter dem Jahresanfangsniveau. Vom 52-Wochen-Hoch bei 5,84 Euro trennt den Kurs noch immer ein Abstand von fast 45 Prozent. Die jüngste Kurserholung — rund sieben Prozent in den vergangenen 30 Tagen — ist ein erstes Lebenszeichen, bewegt sich aber noch deutlich unterhalb des 200-Tage-Durchschnitts von 4,28 Euro.
Ob das Neugeschäft im Logistikbereich reicht, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen, hängt letztlich davon ab, wie sich das Gesamtportfolio der Bank entwickelt — und ob weitere Transaktionen dieser Qualität folgen. Die nächsten Quartalszahlen werden zeigen, ob das Neugeschäftsvolumen spürbar anzieht.
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