Fundamentale Stärke, schwache Kurse — bei der Deutsche Rohstoff klaffen Realität und Marktstimmung aktuell weit auseinander. Obwohl das Management die langfristigen Gewinnaussichten massiv nach oben schraubte, schickten Anleger das Papier am Freitag auf Talfahrt. Mit einem Minus von neun Prozent rutschte der Kurs auf exakt 86,00 Euro ab. Damit vergrößert sich der Abstand zum erst kürzlich markierten Jahreshoch merklich.
Gewinnsprung im Visier
Maßgeblich für die operative Fantasie ist die jüngste Prognoseanhebung. Der Vorstand erwartet für 2026 nun ein operatives Ergebnis (EBITDA) von rund 300 Millionen Euro. Zuvor lag die Zielmarke bei weniger als der Hälfte. Diese fundamentale Neubewertung hält die Aktie seit Jahresbeginn noch immer mit 72 Prozent im Plus.
Der enorme Gewinnsprung stützt sich auf zwei zentrale Säulen:
* US-Bohroffensive: Die Tochtergesellschaft 1876 Resources plant 26 neue Bruttobohrungen. Die Tagesproduktion soll auf über 20.000 Barrel Öläquivalent steigen.
* Beteiligungsverkauf: Die Veräußerung eines Aktienpakets an Almonty Industries spülte rund 100 Millionen Euro in die Kassen.
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Hohe Investitionen, konservative Basis
Parallel dazu fährt der Konzern seine Investitionen hoch. Das Budget für das laufende Jahr klettert auf 225 Millionen Euro. Im Fokus steht die Erschließung neuer Flächen in den USA. Die Gewinnschätzungen basieren auf einer konservativen Ölpreisannahme von 75 US-Dollar pro Barrel.
Notieren die Energiepreise dauerhaft über diesem Niveau, rechnet das Management in einem optimistischen Szenario sogar mit einem EBITDA von bis zu 340 Millionen Euro. Das verleiht der Aktie zusätzliche Hebelwirkung bei geopolitischen Spannungen.
In wenigen Tagen müssen die Mannheimer nun die Bücher für das vergangene Jahr öffnen. Die Veröffentlichung des vollständigen Geschäftsberichts für 2025 steht noch im April an. Marktbeobachter richten den Fokus dabei strikt auf die Verschuldungsstruktur und konkrete Aussagen zur anstehenden Dividende.
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