Deutsche Telekom Aktie: Marktdynamiken beleuchtet

Die Deutsche Telekom hat mit Partnern ein modernes Notrufsystem gestartet, das Rettungskräfte schneller zum Unfallort führt. Trotz dieser Innovation und positiver Analystenstimmen bleibt die Aktie unter Druck.

Deutsche Telekom Aktie
Kurz & knapp:
  • Neues Notrufsystem nutzt moderne 4G- und 5G-Netze
  • Aktienkurs notiert nahe dem Jahrestief bei 26 Euro
  • Analysten sehen Kursziele bis zu 40 Euro
  • 26-Euro-Marke als entscheidende Chart-Schwelle

Die Deutsche Telekom hat zusammen mit Vodafone und O2 Telefónica das neue Notrufsystem „Next Generation eCall“ aktiviert. Die Technik setzt auf moderne 4G- und 5G-Netze statt auf das veraltete 2G-System und soll Leben retten. Doch während die Innovation Schlagzeilen macht, dümpelt die Aktie weiter bei 26 Euro herum. Kann dieser technologische Fortschritt dem angeschlagenen Kurs auf die Beine helfen?

Notruf in Echtzeit – EU erwartet 2.500 weniger Verkehrstote

Das automatische Notrufsystem für Kraftfahrzeuge war bisher auf die rund 40 Jahre alte 2G-Mobilfunktechnik angewiesen. Seit dem 31. März 2018 müssen alle neu zugelassenen Fahrzeugmodelle in der EU mit eCall ausgestattet sein. Die neue Generation nutzt nun 4G und perspektivisch 5G. Der Vorteil: Der Verbindungsaufbau erfolgt fast augenblicklich, während es im 2G-Netz oft mehrere Sekunden dauert.

Statt nur 140 Byte können nun umfangreiche Unfalldaten übertragen werden – nicht nur Standort und Uhrzeit, sondern auch Details zu ausgelösten Sensoren und Aufprallgeschwindigkeit. Die EU-Kommission schätzt, dass Rettungskräfte durch das System nur noch halb so lang zum Unfallort brauchen. Pro Jahr könnten dadurch rund 2.500 Menschenleben gerettet werden.

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Alexander Jenbar, Technikchef der Telekom Deutschland, betonte: „Im Notfall sind die Mobilfunknetze für ihre Kundinnen und Kunden da.“ Das alte eCall-System bleibt vorerst in Betrieb, um Fahrzeuge mit veralteter Technik zu unterstützen.

Aktie unter Druck – 26-Euro-Marke als Wendepunkt?

Während die Telekom technologisch voranschreitet, steht die Aktie unter massivem Druck. Am Freitag notierte der Titel bei 26,74 Euro – nur knapp über dem Jahrestief von etwa 26 Euro. Im März 2025 stand die Aktie noch bei fast 36 Euro. Seitdem hat sie gut ein Viertel ihres Wertes verloren.

Die Schwäche der US-Tochter T-Mobile belastet zusätzlich. Deren Aktie erreichte ebenfalls neue Tiefs. Da das Amerika-Geschäft einen großen Teil des Gewinns beisteuert, leidet auch die Muttergesellschaft. Die Verunsicherung unter Anlegern ist spürbar – viele verkaufen bei jedem Kursanstieg.

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Charttechnisch könnte sich bei 26 Euro ein doppelter Boden bilden. Der RSI deutet auf eine Übertreibung nach unten hin. Steigt der Kurs über 27,50 Euro, wäre der Weg bis 30 Euro frei. Dort wartet allerdings der 200-Tage-Durchschnitt bei 29,96 Euro als Hürde. Fällt die Aktie dagegen unter 26 Euro, droht ein Absturz bis 20 Euro.

Analysten sehen 40 Euro – Markt folgt nicht

Barclays nennt ein Kursziel von 40 Euro und argumentiert, der Preiskampf im deutschen Markt werde 2026 nachlassen. Auch UBS und Bernstein Research sehen faire Kurse zwischen 35 und 37 Euro. Die Dividendenrendite liegt bei fast 4 Prozent. Bis Ende 2026 will die Telekom eigene Aktien im Wert von zwei Milliarden Euro zurückkaufen.

Das KGV von rund 15 ist moderat. Ende Februar stehen die finalen Zahlen für 2025 an. Bis dahin bleibt Unsicherheit. Die 26-Euro-Marke entscheidet in den kommenden Wochen über Erholung oder weiteren Abverkauf.

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