Deutsche Telekom Aktie: Rückkauf trifft Kursflaute

Die Deutsche Telekom setzt ihr Aktienrückkaufprogramm fort und startet das 5G-Netz am Frankfurter Terminal 3, doch der Aktienkurs bleibt unter Druck. Die Quartalszahlen im Mai werden zum nächsten Prüfstein.

Deutsche Telekom Aktie
Kurz & knapp:
  • Rückkauf von fast 2,9 Millionen eigenen Aktien
  • 5G-Netz am neuen Terminal 3 startet Regelbetrieb
  • Aktienkurs notiert deutlich unter Jahreshoch
  • Quartalszahlen am 13. Mai als nächste Wegmarke

Aktienrückkäufe laufen auf Hochtouren, das 5G-Netz am neuen Frankfurter Terminal 3 geht in den Regelbetrieb — und der Kurs notiert trotzdem rund 15 Prozent unter seinem Jahreshoch. Bei der Deutschen Telekom klaffen operative Stärke und Börsenstimmung derzeit merklich auseinander.

Rückkaufprogramm als stille Stütze

Seit dem 2. April hat die Telekom knapp 2,9 Millionen eigene Aktien über Xetra zurückgekauft. Allein in der Woche vom 13. bis 17. April waren es über 1,5 Millionen Stück. Das Programm läuft planmäßig — eine beauftragte Bank wickelt die Käufe ausschließlich im elektronischen Handel ab.

Der Kurs lässt sich davon bislang wenig beeindrucken. Mit 29,12 Euro liegt die Aktie knapp unter dem 100-Tage-Durchschnitt und rund 1,4 Prozent unter dem 200-Tage-Schnitt. Auf Jahressicht steht ein Minus von fast zehn Prozent.

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Terminal 3 geht ans Netz

Ab dem 23. April übernimmt das Mobilfunknetz am neuen Frankfurter Terminal 3 den Regelbetrieb. Über ein Jahr lief es bereits im Probebetrieb — jetzt ist es offiziell scharf.

Die Infrastruktur dahinter ist beachtlich: über 1.000 Antennen, zwölf neue Mobilfunkstandorte und ein dichtes Antennennetz im Gebäudeinneren. Das Netz setzt auf das 3,6-GHz-Band für stabile 5G-Verbindungen, ergänzt durch Frequenzen bei 700, 2.100 und 2.600 MHz. Insgesamt betreibt die Telekom damit rund 60 Mobilfunkstandorte auf dem gesamten Frankfurter Flughafengelände.

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Terminal 3 soll künftig bis zu 19 Millionen Passagiere pro Jahr abfertigen. Das Netz versorgt nicht nur Reisende, sondern unterstützt auch Betriebsprozesse wie Steuerung und Bodendienste.

Q1-Zahlen als nächste Wegmarke

Operativ liefert der Konzern — charttechnisch bleibt der Druck. Der RSI liegt bei rund 42, die kurzfristigen Trends zeigen nach unten. Kein Alarm, aber auch keine Entwarnung.

Der nächste konkrete Prüfstein ist der 13. Mai: Dann veröffentlicht die Telekom ihre Zahlen für das erste Quartal 2026. Analysten schauen vor allem auf das bereinigte EBITDA AL und darauf, ob die Netzinvestitionen bereits Spuren hinterlassen. T-Mobile US — mit 52,8 Prozent Beteiligung der wichtigste Wachstumstreiber — dürfte dabei wieder die entscheidende Rolle spielen.

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