Der ESG-Softwarespezialist Diginex liefert operativ genau das, was Investoren sehen wollen: Namhafte Großkunden und strategische Expansion in einem wachsenden Markt. Mit dem europäischen Gesundheitsriesen Doctolib konnte die frisch übernommene Tochter Plan A nun ein echtes Schwergewicht an Land ziehen. An der Börse verhallt diese Erfolgsmeldung allerdings völlig ungehört.
Strategische Übernahme liefert Ergebnisse
Die im Januar vollzogene Akquisition von Plan A trägt erste sichtbare Früchte. Doctolib nutzt künftig die KI-gestützte Software der Diginex-Tochter für seine quartalsweise CO₂-Berichterstattung. Angesichts steigender Anforderungen von Regulierungsbehörden an die Klimatransparenz müssen Unternehmen dieser Größenordnung ihre Emissionsdaten rechtssicher erfassen. Plan A liefert hierfür ein TÜV-zertifiziertes System, das bereits von Konzernen wie BMW, Deutsche Bank oder Visa eingesetzt wird.
Der regulatorische Druck auf die Wirtschaft nimmt branchenweit spürbar zu. Erst im März schlug die britische Finanzaufsicht FCA vor, die bisherigen Nachhaltigkeitsrichtlinien durch neue, strengere Standards zu ersetzen. Solche Verschärfungen zwingen Unternehmen zum Handeln und treiben das Wachstum im Markt für ESG-Software an. Branchenschätzungen taxieren das künftige Volumen dieses Segments bis 2030 auf 80 bis 100 Milliarden US-Dollar, bei jährlichen Wachstumsraten von über 20 Prozent.
Börsenwert im freien Fall
Diese fundamentalen Aussichten spiegeln sich in der aktuellen Bewertung in keiner Weise wider. Mit einem Kurs von lediglich 0,57 US-Dollar notiert das Papier meilenweit von seinem 52-Wochen-Hoch bei knapp 40 US-Dollar entfernt. Die Marktkapitalisierung ist auf rund 110 Millionen US-Dollar zusammengeschmolzen. Angesichts dieses massiven Kursverfalls erscheint allein der im Januar gezahlte Kaufpreis für Plan A in Höhe von 55 Millionen Euro enorm. Dieser Betrag wurde fast vollständig in Form von 52 Millionen Euro in neuen Aktien beglichen.
Das Management steht nun vor der Aufgabe, die namhafte Kundenbasis in messbare finanzielle Ergebnisse zu übersetzen. Solange die technologische Integration der neuen Nachhaltigkeitsplattform keine signifikanten Umsatzsprünge liefert, dürfte der extreme Bewertungsabschlag an der Börse trotz prominenter Partnerschaften bestehen bleiben.
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