DNO fällt heute im Umfeld eines kräftigen Ölpreisrückgangs um 5,1%. Reuters berichtet, dass Brent angesichts der Hoffnung auf Friedensgespräche zwischen den USA und Iran etwa 6% nachgab. Die Aussicht auf diplomatische Fortschritte verringerte demnach die Sorgen vor Lieferunterbrechungen im Nahen Osten.

Höhere Kursziele und mögliche Exportwege

ABG Sundal Collier hob am Freitag das Kursziel für DNO von NOK 19 auf NOK 22 an. Die Einstufung blieb bei „Halten“. Bereits am 20. Oktober hatte DNB Carnegie das Kursziel von NOK 23 auf NOK 26 erhöht und die Kaufempfehlung bestätigt.

Bei den Absatzwegen prüft DNO zusätzliche Möglichkeiten: Das Unternehmen erklärte am Donnerstag, Optionen für Ölexporte aus Kurdistan über Syrien an die Mittelmeermärkte zu untersuchen. Damit könnten höhere Preise als auf dem lokalen Markt erzielt werden. Reuters zufolge lagen die durchschnittlichen Verkaufspreise in Kurdistan im dritten Quartal 2026 bei USD 38,5 je Barrel.

DNO meldete außerdem heute einen Barausgleich für synthetische Aktien aus dem Mitarbeiterprogramm zugunsten von Managing Director Chris Spencer. Die Transaktion erfolgte am Freitag und hatte laut Pflichtmitteilung einen Gesamtwert von NOK 2.827.561. Abgerechnet wurden 115.694 synthetische Aktien zu jeweils NOK 24,44.

Dividendentermine stehen bevor

Der Verwaltungsrat genehmigte am Donnerstag eine Bardividende von NOK 0,375 je Aktie. Als Ex-Dividenden-Tag ist der 6. November vorgesehen. Der Stichtag für die Ausschüttung ist der 9. November; die Zahlung soll am oder um den 17. November 2026 erfolgen.

Für die weitere Entwicklung der Nordseeprojekte meldete DNO am Donnerstag zudem Fortschritte bei Afrodite: Bewertungsbohrungen haben die geschätzten förderbaren Ressourcen nach Unternehmensangaben mehr als verdoppelt. Sie liegen bei 77–180 Millionen Barrel Öläquivalent.