Die US-Börse hat eine psychologisch wichtige Marke geknackt. Der Dow Jones Industrial Average notiert erstmals bei 50.000 Punkten – ein Meilenstein, der die Märkte elektrisiert. Doch ausgerechnet dieser Erfolg gerät zum Politikum.
Bondi verteidigt Rekordstand vor Epstein-Opfern
In den Kongressanhörungen zum Epstein-Skandal sorgte Pam Bondi, bekannt für ihre bedingungslose Loyalität zu Donald Trump, für Empörung. Vor den Augen von Epstein-Opfern argumentierte sie, man solle viel mehr über den Dow Jones bei 50.000 sprechen. Die Botschaft: Wirtschaftliche Erfolge würden zu wenig gewürdigt. Eine Aussage, die angesichts der Anwesenheit der Opfer schwerer Verbrechen für Kritik sorgt.
Die Episode zeigt, wie sehr die Trump-Administration Börsenerfolge als politisches Kapital nutzt. Tatsächlich ist der Indexstand beachtlich – die Frage bleibt, ob er alle anderen Themen überlagern sollte.
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Arbeitsmarkt überrascht positiv
Die Datenlage aus den USA liefert derweil Argumente für beide Seiten. Im Januar entstanden 130.000 neue Stellen, deutlich mehr als die erwarteten 55.000. Die Arbeitslosenquote sank auf 4,3 Prozent. Besonders das Gesundheitswesen mit 123.000 neuen Jobs stützte den Arbeitsmarkt.
Allerdings gibt es auch Warnsignale: Die Stundenlöhne stiegen um 0,4 Prozent, nach Bereinigung sogar um 0,5 Prozent laut Atlanta Wage Tracker. Für die Federal Reserve könnte dieser Lohnanstieg zum Problem werden – steigende Löhne bedeuten Inflationsdruck.
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Fed unter Druck
Stephen Miran, Gouverneur der Fed, sieht trotz der robusten Jobdaten weiterhin Spielraum für Zinssenkungen. Sein Kollege Jeffrey Schmid warnt dagegen: Weitere Lockerungen könnten die Inflation auf zu hohem Niveau verfestigen. Die Geldpolitik bleibt damit einer der entscheidenden Faktoren für die weitere Entwicklung.
Parallel hat das US-Repräsentantenhaus gegen Trumps Kanada-Zölle gestimmt – ein halbes Dutzend Republikaner schloss sich den Demokraten an. Ein Zeichen, dass selbst bei Rekordständen nicht alle Maßnahmen der Regierung Zustimmung finden.
Der Dow Jones auf Rekordjagd – doch die Frage, zu welchem Preis dieser Erfolg gefeiert wird, dürfte die Märkte weiter beschäftigen.
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