Der Dow Jones steht kurz vor einem historischen Meilenstein. Nur noch ein Prozent fehlt bis zur magischen 50.000-Punkte-Marke. Am vergangenen Freitag schloss der Index bei 49.529 Punkten – nach einer volatilen Handelswoche, die ein neues Allzeithoch brachte.
Die vergangenen Handelstage zeigten das typische Muster eines Bullenmarkts an seinem Höhepunkt: Dynamische Impulse nach oben, gefolgt von schnellen Gewinnmitnahmen. Zur Wochenmitte formatierte der Index ein neues Hoch, nur um direkt wieder abverkauft zu werden. Erst am Donnerstagnachmittag stabilisierte sich die Lage wieder.
Technisches Bild bleibt angespannt
Die 50.000er-Marke ist mehr als nur Psychologie. Hier verdichten sich charttechnische Widerstände, die den weiteren Aufstieg erschweren könnten. Entscheidend bleibt die Marke bei 49.313 Punkten: Oberhalb dieser Schwelle bleiben weitere Hochs bis 50.000 Punkte im Bereich des Möglichen. Fällt der Index darunter zurück, drohen Rücksetzer zunächst bis 48.978 Punkte.
Das übergeordnete Chartbild präsentiert sich zwar weiterhin bullisch – der Index notiert über wichtigen gleitenden Durchschnitten. Doch kurzfristig zeigt sich das Bild fragil. Die Volatilität nimmt zu, wie die prognostizierte Wochenrange zwischen 48.620 und 49.950 Punkten andeutet.
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Fed-Sorgen bremsen die Euphorie
Zum Wochenstart gaben die Notierungen bereits wieder nach. Futures rutschten ab, nachdem US-Präsident Donald Trump öffentlich Druck auf Fed-Chef Jerome Powell ausübte. Die Regierung fordert niedrigere Zinsen, Powell wehrt sich gegen die politische Einflussnahme.
Die Spannungen zwischen Weißem Haus und Notenbank verunsichern Anleger. Hinzu kommen steigende geopolitische Risiken, nachdem Trump militärische Optionen gegen den Iran ins Spiel brachte. Die Risikoaversion nimmt zu – zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt für den Dow Jones.
Kann der Index dennoch die 50.000 durchbrechen? Die nächsten Handelstage werden zeigen, ob die Bullen stark genug sind – oder ob die Bären an dieser symbolträchtigen Marke zuschlagen.
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