Der US-Leitindex steht unter Druck. Nach dem frischen Allzeithoch in der Vorwoche hat sich die Stimmung gedreht. Zum Wochenbeginn setzte der Dow Jones deutlich zurück – ein Warnsignal, das Anleger ernst nehmen sollten. Denn im Hintergrund brauen sich dunkle Wolken zusammen.
Zollstreit nimmt Fahrt auf
Die Europäische Union könnte bereits am 7. Februar Vergeltungszölle auf US-Waren im Wert von rund 93 Milliarden Euro aktivieren. Der Schritt folgt auf Drohungen aus Washington: US-Präsident Donald Trump kündigte 10-prozentige Zölle auf Importe aus mehreren europäischen Ländern an. Damit will er Druck auf Dänemark ausüben, Grönland an die USA zu verkaufen.
Bereits im Juli 2025 hatten die EU-Mitgliedstaaten ein entsprechendes Zollpaket genehmigt. Die EU-Kommission setzte die Umsetzung jedoch für sechs Monate aus – ein Aufschub, der am 6. Februar automatisch endet. Die Hoffnung auf ein Handelsabkommen schwindet.
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Deutsche Wirtschaft leidet
Die Folgen des Handelskriegs sind längst spürbar. Von Januar bis November 2025 brachen die deutschen Exporte in die USA um 9,4 Prozent auf 135,8 Milliarden Euro ein. Besonders hart traf es die Autoindustrie: Die Ausfuhren von Kraftwagen und Fahrzeugteilen stürzten um 17,5 Prozent auf 26,9 Milliarden Euro ab. Im Maschinenbau verzeichneten Unternehmen ein Minus von 9,0 Prozent auf 24,1 Milliarden Euro.
Der deutsche Handelsbilanzüberschuss mit den USA schmolz um 24,6 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro – der niedrigste Stand seit dem Pandemiejahr 2021. Noch im Vorjahr lag der Überschuss bei einem Rekordwert von 64,8 Milliarden Euro.
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Technisches Bild angeschlagen
Nach dem Allzeithoch der Vorwoche konnte der Dow Jones die Gewinne nicht halten. Die Woche endete bei 49.384 Punkten – ohne nennenswerten Wochengewinn. Zum Start in die neue Handelswoche ging es deutlich abwärts.
Entscheidend ist jetzt die Marke bei 49.029 Punkten. Rutscht der Index darunter, drohen weitere Abgaben in Richtung 48.705 bis 48.424 Punkte. Im Tageschart bleibt das Bild bullisch, solange der Schlusskurs über der 20-Tage-Linie bei 48.916 Punkten liegt. Im 4-Stunden-Chart zeigt sich jedoch ein neutrales bis fragiles Bild.
Die Wochenrange lag unter dem Jahresdurchschnitt 2026. Das Verhältnis von Gewinn- zu Verlustwochen steht bei 1:2. Kann der Dow Jones die drohende Eskalation im Handelsstreit verkraften?
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