Die Eurozone-Inflationsdaten für Dezember sind da – und sie bringen eine leichte Entspannung. Die Verbraucherpreise stiegen um 2,0 Prozent im Jahresvergleich, nach 2,1 Prozent im November. Exakt im Rahmen der Erwartungen. Doch was bedeutet das für die Märkte und insbesondere für den Dow Jones?
Gegenüber dem Vormonat legten die Preise um 0,2 Prozent zu. Die Kernverbraucherpreise – ohne Energie, Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak – erhöhten sich um 2,3 Prozent auf Jahressicht, ein Rückgang von 2,4 Prozent im November. Auch hier trafen die Ökonomen ins Schwarze.
Energiepreise drücken die Teuerung
Ein genauerer Blick auf die Komponenten zeigt: Energie verbilligte sich um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr – nach einem Minus von 0,5 Prozent im November. Dieser Rückgang dämpfte die Gesamtinflation spürbar. Lebensmittel, Alkohol und Tabak verteuerten sich hingegen um 2,6 Prozent, nach 2,4 Prozent zuvor. Industriegüter ohne Energie stiegen nur marginal um 0,4 Prozent.
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Die hartnäckigste Komponente bleibt der Dienstleistungssektor: Hier kletterten die Preise um 3,4 Prozent im Jahresabstand, nach 3,5 Prozent im November. Ein leichter Rückgang, ja – aber immer noch deutlich über der 2-Prozent-Marke der EZB. Das dürfte die Währungshüter weiterhin beschäftigen.
Bund-Future im Plus – Anleihen profitieren
Die Reaktion am Anleihemarkt ließ nicht lange auf sich warten. Der März-Kontrakt des Bund-Futures legte um 16 Ticks auf 127,89 Prozent zu. Das Tageshoch lag bei 127,94 Prozent, das Tief bei 127,72 Prozent. Bis 8.15 Uhr wurden bereits 29.820 Kontrakte umgesetzt. Der Buxl-Future stieg um 36 Ticks auf 110,44 Prozent, der Bobl-Future um 8 Ticks auf 116,33 Prozent.
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Offenbar setzen Anleger darauf, dass die nachlassende Inflation der EZB weiteren Spielraum für Zinssenkungen verschafft. Die Frage ist nur: Reicht das aus, um auch die US-Märkte nachhaltig zu stützen?
Dow Jones mit gemischter Bilanz
Im Dow Jones selbst zeigt sich am Mittwoch ein uneinheitliches Bild. Die Bandbreite zwischen Gewinnern und Verlierern ist beachtlich. An der Spitze steht Amgen mit einem Kursplus von 2,94 Prozent. Doch insgesamt überwiegen die Verlierer – ein Zeichen dafür, dass die Marktteilnehmer vorsichtig agieren.
Die Inflationsdaten aus Europa allein scheinen nicht ausreichend, um eine breite Rallye zu zünden. Zu viele Unsicherheiten bleiben: Zinsaussichten in den USA, geopolitische Spannungen und die Frage, ob die Konjunktur den erwarteten Schwung bekommt. Der Dow Jones tastet sich voran – aber eine klare Richtung ist noch nicht erkennbar.
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