Der Dow Jones hat sich in den vergangenen Handelstagen zum wiederholten Mal selbst übertroffen. Der Index beendete die vergangene Woche mit einem neuen Allzeithoch und setzte damit seine zweite starke Gewinnwoche in Folge fort. Zum Wochenauftakt zeigen die Futures bereits wieder nach oben.

Zweite Rekordwoche in Folge

Der Dow Jones startete die vergangene Handelswoche bei 52.177 Punkten und bewegte sich damit schon zu Beginn deutlich über dem Niveau der Vorwoche. Nach einer ruhigeren Startphase mit mehreren Konsolidierungen zog das Kaufinteresse zur Wochenmitte spürbar an. Der Index kletterte bis auf rund 52.850 Punkte, bevor moderate Gewinnmitnahmen einsetzten.

Die Erholung ließ nicht lange auf sich warten. Bereits am Donnerstag stabilisierte sich der Kurs wieder, am Freitag folgte mit 53.094 Punkten das nächste Rekordhoch. Der Wochenschluss bei 52.906 Punkten bedeutete unterm Strich ein Plus von gut 1.040 Punkten – bei einer Wochenrange von rund 1.059 Punkten, die damit sogar leicht unter dem Jahresdurchschnitt von 1.400 Punkten blieb.

Schwacher Arbeitsmarkt stützt die Stimmung

Zum Wochenstart ziehen die Futures weiter an. Auslöser sind schwächer als erwartet ausgefallene US-Arbeitsmarktdaten, die die Erwartungen an eine weitere Zinserhöhung der Fed im September gedämpft haben. Das CME FedWatch Tool beziffert die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung mittlerweile auf 45,0 Prozent – vor einer Woche lag sie noch bei 48,3 Prozent.

Im Tagesverlauf richtet sich der Blick zusätzlich auf den ISM-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Fällt dieser ebenfalls schwächer aus, dürfte das die Zinssenkungsfantasie am Markt weiter befeuern und dem Index zusätzlichen Rückenwind verschaffen.

Charttechnisch bleibt der Aufwärtstrend intakt, solange der Dow Jones oberhalb seines gleitenden 20-Tage-Durchschnitts notiert. Ein Bruch dieser Marke wäre das erste Warnsignal, ein tatsächliches Verkaufssignal entstünde aus charttechnischer Sicht aber erst deutlich tiefer, unterhalb des 50-Perioden-Durchschnitts im Vier-Stunden-Chart. Bis dahin bleibt das Bild für die neue Handelswoche konstruktiv.