Die amerikanischen Verbraucher zeigen sich robuster als gedacht. Im November legten die Einzelhandelsumsätze um 0,6 Prozent gegenüber dem Vormonat zu – deutlich mehr als die von Ökonomen erwarteten 0,4 Prozent. Auch ohne die volatilen Autoverkäufe bleibt das Bild stark: Hier betrug das Plus 0,5 Prozent, während Analysten lediglich 0,3 Prozent auf dem Zettel hatten.
Die Zahlen des US-Handelsministeriums liefern eine klare Botschaft: Der amerikanische Konsument bleibt das Rückgrat der Wirtschaft. Mit einem Anteil von rund 70 Prozent am Bruttoinlandsprodukt spielen die Verbraucherausgaben eine Schlüsselrolle für die konjunkturelle Entwicklung – und damit auch für die Unternehmen im Dow Jones.
Oktoberkorrektur drückt auf die Stimmung
Die Freude über die November-Daten wird allerdings durch einen Blick zurück getrübt. Für den Oktober musste das Ministerium nachträglich nach unten korrigieren: Statt einer Stagnation bei null Prozent ging es um 0,1 Prozent bergab. Auch die Zahlen ohne Autoverkäufe wurden von plus 0,4 auf plus 0,2 Prozent revidiert.
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Ein wichtiger Hinweis für Investoren: Die Einzelhandelsdaten sind nicht inflationsbereinigt. Schwankungen in den Kaufsummen können also durchaus Preiseffekte widerspiegeln und nicht zwangsläufig ein höheres Kaufvolumen bedeuten. In Zeiten schwankender Preise gewinnt diese Unterscheidung an Bedeutung.
Was bedeutet das für die Wall Street?
Die überraschend starken Zahlen dürften den Unternehmen im Dow Jones zunächst Rückenwind geben. Eine robuste Konsumnachfrage stützt die Gewinnerwartungen – von Einzelhändlern über Konsumgüterhersteller bis hin zu Zahlungsdienstleistern. Gleichzeitig könnte die anhaltende Ausgabenfreude die Federal Reserve in ihrer restriktiven Haltung bestärken, was wiederum die Zinsfantasie dämpfen würde.
Die Märkte stehen vor einem klassischen Dilemma: Gute Wirtschaftsdaten sind nicht automatisch gute Börsennachrichten, wenn sie die Zinsschrauben länger angezogen halten.
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