Der US-Arbeitsmarkt hat im Januar deutlich überrascht – und wirft die Frage auf, was das für die weiteren Schritte der Fed bedeutet. Während der Dow Jones am Dienstag nach Börsenschluss bereits leicht nachgab, steigt die Nervosität vor der vollen Marktreaktion.
Doppelt so viele Jobs wie erwartet
Die USA meldeten für Januar 130.000 neue Stellen außerhalb der Landwirtschaft – mehr als das Doppelte der erwarteten 55.000. Dabei korrigierte das Arbeitsministerium die Vormonatsdaten nach unten: Für Dezember wurden nur noch 48.000 statt 50.000 neue Jobs ausgewiesen, im November waren es 41.000 statt zuvor gemeldeter 56.000.
Die Arbeitslosenquote sank überraschend von 4,4 auf 4,3 Prozent. Ökonomen hatten mit einer stabilen Quote gerechnet. Besonders interessant: Die Stundenlöhne kletterten im Monatsvergleich um 0,4 Prozent auf 37,17 Dollar – stärker als die prognostizierten 0,3 Prozent. Im Jahresvergleich bedeutet das ein Plus von 3,7 Prozent.
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Fed-Mitglieder werden vorsichtiger
Ein robuster Arbeitsmarkt mit steigenden Löhnen – genau das könnte die Federal Reserve davon abhalten, die Zinsen weiter zu senken. Lorie Logan, Präsidentin der Fed von Dallas, bezeichnete die aktuelle Zinspolitik angesichts der wirtschaftlichen Risiken bereits als angemessen. Ein deutliches Signal, dass weitere Zinssenkungen vorerst nicht auf der Agenda stehen dürften.
Die Kommentare aus Fed-Kreisen zu möglicherweise länger unveränderten Zinsen hatten bereits am Vortag sowohl den Dow Jones als auch die Nasdaq belastet. Der Schweizer Aktienmarkt eröffnete am Mittwoch ebenfalls schwächer – Anleger zeigten sich zurückhaltend und nervös.
Für den Dow Jones bedeuten die robusten Jobdaten eine zweischneidige Entwicklung: Einerseits bestätigen sie die Widerstandsfähigkeit der US-Wirtschaft, andererseits erhöhen sie die Wahrscheinlichkeit, dass die Zinsen länger auf dem aktuellen Niveau verharren. Das dürfte die Bewertungen am Aktienmarkt unter Druck setzen.
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