Der Dow Jones legte am Mittwoch deutlich zu und schloss 1,21 Prozent höher bei 49.077 Punkten. Der scharfe Abverkauf vom Vortag ist damit fürs Erste Geschichte. Auslöser der Erholung: Donald Trump ruderte bei seinen angekündigten Strafzöllen gegen Europa zurück.
Grönland-Deal verhindert Handelskrieg
Was war passiert? Am Wochenende hatte Trump noch zusätzliche Zölle von 10 Prozent auf Waren aus Deutschland und sieben weiteren europäischen Nato-Staaten angekündigt – Starttermin sollte der 1. Februar sein. Der Grund: Diese Länder hätten sich seiner Forderung nach einer Einverleibung Grönlands widersetzt. Doch dann der überraschende Schwenk: Auf Truth Social verkündete Trump, dass ein Grönland-Rahmenabkommen erreicht worden sei. Die angekündigten Strafzölle? Vom Tisch.
„Diese Lösung wird eine großartige für die Vereinigten Staaten von Amerika und alle Nato-Nationen sein“, schrieb Trump. Vizepräsident JD Vance, Außenminister Marco Rubio und Sondergesandter Steve Witkoff sollen nun die weiteren Verhandlungen führen und ihm Bericht erstatten.
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Anleger reagieren erleichtert
Die Märkte quittierten die Nachricht mit deutlichen Kursgewinnen. Neben dem Dow Jones legte auch der S&P 500 um 1,16 Prozent auf 6.875 Zähler zu, der Nasdaq 100 gewann 1,36 Prozent auf 25.326 Punkte. Besonders gefragt waren Chip- und Energiewerte.
Interessant: Die Stimmung unter US-Anlegern blieb selbst vor Trumps Davos-Rede erstaunlich stabil. Laut AAII-Umfrage sank das Bullenlager zwar auf 43,2 Prozent, liegt damit aber weiterhin deutlich über dem historischen Durchschnitt von 37,5 Prozent. Das Bärenlager erhöhte sich nur minimal auf 32,7 Prozent.
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Starkes BIP-Wachstum im Hintergrund
Zusätzlichen Rückenwind erhielt der Markt durch robuste Konjunkturdaten. Das US-Bruttoinlandsprodukt legte im dritten Quartal um 4,4 Prozent zu – eine Aufwärtsrevision gegenüber der ersten Schätzung von 4,3 Prozent. Für das vierte Quartal prognostizierte Trump in Davos sogar ein Wachstum von 5,4 Prozent – doppelt so viel wie vom IWF im April vorhergesagt.
Die nächsten Tage dürften zeigen, ob die Erholung nachhaltig ist oder nur eine kurze Verschnaufpause im volatilen Trump-Markt darstellt.
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