DroneShield Aktie: Abwärtsdrang bleibt!

Der Drohnenabwehrspezialist meldet historisch hohe Umsätze und Aufträge, doch eine geschrumpfte Verkaufspipeline und Gewinnmitnahmen drücken den Aktienkurs.

DroneShield Aktie
Kurz & knapp:
  • Umsatz vervierfacht sich im Geschäftsjahr
  • Sales-Pipeline schrumpft um 400 Millionen AUD
  • SaaS-Einnahmen steigen um 475 Prozent
  • Ambitionierte Ziele bis 2029 gesetzt

Der australische Drohnenabwehr-Spezialist DroneShield hat die stärksten Zahlen seiner Unternehmensgeschichte vorgelegt – und verliert dennoch massiv an Wert. Die Aktie sackte am Dienstag in Sydney um 6,49 Prozent auf 4,18 AUD ab. Ein Paradox? Nicht ganz.

Das vierte Quartal 2025 brachte Erlöse von 51,3 Millionen AUD, ein Zuwachs von 94 Prozent im Jahresvergleich. Aufs Gesamtjahr gerechnet schnellten die Umsätze von 57,5 Millionen AUD auf 216,5 Millionen AUD hoch – eine Vervierfachung. Die Zahlungseingänge kletterten um 256 Prozent auf 201,6 Millionen AUD, was auf robuste Finanzierungskapazitäten hindeutet. 70 Millionen AUD flossen in Forschung und Entwicklung, ohne das Unternehmen zu belasten.

Besonders beeindruckend: Die SaaS-Einnahmen explodierten im letzten Quartal um 475 Prozent auf 4,6 Millionen AUD. Für 2026 sind bereits Aufträge im Wert von 95,6 Millionen AUD gesichert. Die Fertigungskapazitäten sollen bis Jahresende von 500 Millionen AUD auf 2,4 Milliarden AUD jährlich hochgefahren werden.

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Der Haken: Pipeline geschrumpft

Warum also der Kurseinbruch? Die Sales-Pipeline ist von 2,5 Milliarden AUD im Oktober 2025 auf aktuell 2,09 Milliarden AUD geschrumpft. DroneShield erklärt den Rückgang mit Großprojekten in frühen Phasen, die geringe Realisierungschancen aufwiesen. Auch die Verkleinerung einzelner Vorhaben und die Aufwertung des Australischen Dollars drückten die Pipeline.

Das Management betont in der Präsentation deutlich: Die Verkaufschancen sind nicht nach Wahrscheinlichkeit gewichtet. Es gibt keine Garantie, dass sie tatsächlich zu Verkäufen führen. Eine Warnung, die bei Anlegern offenbar Nervosität auslöst.

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Gewinnmitnahmen nach 538 Prozent Plus

Nach einem Kursanstieg von über 600 Prozent in den vergangenen Monaten und einem Plus von 538 Prozent in den letzten zwölf Monaten dürften viele Investoren schlicht Gewinne mitgenommen haben. Seit Jahresbeginn 2026 steht die Aktie dennoch mit 33,55 Prozent im Plus.

Die mittelfristige Strategie bleibt ambitioniert: Bis 2028/2029 will DroneShield die Pipeline auf 5 Milliarden AUD verdoppeln und KI-Software als SaaS-Abomodell einführen. Ob die Rally weitergehen kann oder die Unsicherheiten überwiegen, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die Bären haben jedenfalls erst mal das Wort.

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