DroneShield baut sein Geschäft konsequent aus – und setzt dabei auf den richtigen Kontinent zur richtigen Zeit. Mit dem Start eigener Fertigung in der EU positioniert sich das australische Drohnenabwehr-Unternehmen direkt im Zentrum des europäischen Rüstungsbooms. Die Zahlen dahinter sind beachtlich.
Produktion in der EU – Strategie mit klarem Kalkül
Die neue europäische Fertigungslinie entstand in Kooperation mit einem etablierten Hersteller. Erste Lieferungen sind für Mitte 2026 geplant. Der Schritt ist kein Zufall: EU-Beschaffungsprogramme priorisieren zunehmend regionale Produktion und souveräne Lieferketten. Wer in Europa produziert, hat bei europäischen Ausschreibungen schlicht bessere Karten.
Der Hintergrund ist das ReArm Europe-Programm, das die Verteidigungsausgaben auf dem Kontinent deutlich beschleunigt. Europa dominiert DroneShields Auftragspipeline mit einem Volumen von umgerechnet rund 1,2 Milliarden australischen Dollar – verteilt auf 78 Projekte. Die Gesamtpipeline wuchs allein im vergangenen Monat von 2,1 auf 2,3 Milliarden australische Dollar.
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Starkes Wachstum, ambitionierte Ziele
Die jüngsten Jahreszahlen für das Geschäftsjahr 2025 unterstreichen den Aufwärtstrend: Der Umsatz stieg um 276 Prozent auf 216,5 Millionen australische Dollar, der Gewinn legte um 367 Prozent auf 3,5 Millionen zu. Das bereinigte EBITDA drehte von einem Verlust im Vorjahr auf 36,5 Millionen australische Dollar. Eine Bruttomarge von rund 65 Prozent zeigt, dass das Unternehmen in einem nachfragestarken Markt Preissetzungsmacht besitzt.
Parallel dazu treibt DroneShield den Kapazitätsausbau voran. Die jährliche Produktionskapazität soll bis Ende 2026 von rund 500 Millionen auf 2,4 Milliarden australische Dollar wachsen – durch neue Standorte in Australien, den USA und Europa. Allein in Sydney kamen 3.000 Quadratmeter Produktionsfläche sowie 2.500 Quadratmeter für Forschung und Entwicklung hinzu. Die Belegschaft wuchs von 250 auf über 450 Mitarbeiter.
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Vom Hardware-Verkäufer zum Plattformanbieter
Neben dem Hardwaregeschäft entwickelt DroneShield sein Erlösmodell weiter. Bestehende Verträge enthalten bereits SaaS-Komponenten, die wiederkehrende Einnahmen generieren sollen. Für das laufende Geschäftsjahr 2026 liegen bereits fest gebuchte Aufträge im Wert von 104 Millionen australischen Dollar vor.
Die zentrale Herausforderung liegt nun in der Umsetzung: Das Unternehmen muss seine Produktion schnell genug hochfahren, um Lieferzusagen einzuhalten und gebuchte Aufträge in tatsächliche Zahlungsflüsse umzuwandeln. Verzögerungen in staatlichen Beschaffungszyklen bleiben das wesentliche Risiko. Mit der aktivierten EU-Fertigung und einem Auftragsbestand von 18 Einzelprojekten mit je über 30 Millionen australischen Dollar – darunter ein Einzelauftrag über 750 Millionen – ist die Ausgangslage für 2026 jedoch so stark wie nie zuvor.
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